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Wieder fehlte nur ein Griff: Pilz und Sterrer verpassten Boulder-Finale in Innsbruck

Das Boulder-Duo Jessica Pilz (8.) und Franziska Sterrer (18.) verpasste das „Finale dahoam“. Bereits am Samstag wartet mit dem Weltcupauftakt im Vorstieg die nächste Chance.

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Pilz verpasste den Einzug ins Finale.
© KVÖ/Haller

Von Max Ischia

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Innsbruck - Innsbruck – Im Vorjahr war Jessica Pilz beim Innsbrucker Heimweltcup zum Zuschauen verdammt. Ein Riss des Ringbandes im linken Finger Ende Mai in Salt Lake City hatte sogar die komplette Olympia-Kampagne der Niederösterreicherin in Frage gestellt. Den Wettlauf mit der Zeit gewann die Vorstieg-Weltmeisterin von 2018, der Traum von olympischem Edelmetall blieb freilich ohne Happy End in Tokio – Tränenmeer statt Bronze. Und es hätte nicht knapper sein können – ein einziger Griff im finalen Vorstieg-Bewerb fehlte der Wahl-Innsbruckerin in der olympischen Kombination auf Rang drei. Ein Griff.

Dass sich Pilz eineinhalb Monate später in Moskau – freilich in Abwesenheit einiger Szenestars – zur Kombinationsweltmeisterin kürte, sei nur ein schwacher Trost gewesen, oder wie die 25-Jährige kürzlich im TT-Gespräch meinte: „Ich bin da in Moskau auch nicht wirklich gut geklettert.“

Die Tränen von Tokio sind längst getrocknet, das notwendige Quäntchen Glück ziert sich aber nach wie vor. Nachdem Pilz in dieser Vorstieg-Saison in Salt Lake City (USA) als Vierte hauchdünn das Podest verpasst hatte und in Seoul und Brixen als jeweils Siebente haarscharf am Finale der besten sechs vorbeigeschrammt war, fehlten der letztlich Achtplatzierten auch im gestrigen Halbfinale nur Nuancen. Dieser entscheidende Griff halt. „Nach dem ersten Platten-Boulder wusste ich, dass es mit dem Finale wohl nichts mehr wird. Bitter, weil ich wahnsinnig gerne vor diesem tollen Publikum im Finale dabei gewesen wäre.“ Teamkollegin Franziska Sterrer fehlte nach eigenem Bekunden der „letzte Punch“ – Platz 18.

Viel Zeit zum Nachdenken blieb ohnedies nicht. Schon am Samstag wartet auf Pilz, Sterrer und Kolleginnen die nächste Chance, wenn der Vorstieg-Weltcup ab 9 Uhr mit der Qualifikation beginnt.

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Den Sieg am Freitag holte sich die US-Amerikanerin Natalia Grossman.


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