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Millionensellers CR-V: Gereift im Schleichen und Weichen

Der HR-V ist nicht nur stilistisch erwachsener geworden, sondern auch hinsichtlich seiner Ausstattung und seines Fahrverhaltens.

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Auffällig sind die breiten Horizontal-Streben des Kühlergrills.
© Höscheler

Innsbruck – Die erste Generation des HR-V verzichtete noch auf den Hybrid-Elektro-Schnickschnack – gewöhnliche Diesel und Benziner durften ans Werk und verhalfen dem subkompakten SUV zu einem Achtungserfolg. Denn Honda hielt an der Fahrzeugkategorie unterhalb des Millionensellers CR-V fest und entschied sich für eine zweite Runde. Es gab allerdings eine Auflage zu erfüllen: Wegen des Klimawandels musste der Antrieb modifiziert werden. Da traf es sich, dass sich Honda ohnedies schon einen umfassenden Erfahrungsschatz im Bereich von alternativen Antrieben erarbeitet hat. Bekanntlich ist der Hersteller schon seit mehr als zwei Jahrzehnten mit Hybridtechnik unterwegs, auch vor einem Brennstoffzellenantrieb scheute Honda nicht zurück.

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Wasserstoff ist derzeit nicht das Gebot der Stunde, Elektrifizierung aber sehr wohl. Und so kommt der neue HR-V e:HEV in den Genuss eines recht modernen Vollhybridantriebs, der auf eine externe Lademöglichkeit verzichten muss, gleichwohl recht sparsam im laufenden Betrieb unterwegs sein kann. Für das sparsame Vorankommen sorgen gemeinsam ein Benzin- und zwei Elektromotoren, die zusammen 131 PS leisten. Beim Starten macht sich bevorzugt der Stromantrieb bemerkbar (allerdings kaum hörbar), erst bei stärkerer Beanspruchung des Gaspedals kommt der Benziner hinzu. Kurzzeitig lässt sich der HR-V e:HEV rein elektrisch bewegen. Vor allem bei langsamen Tempi gleitet der Japaner sehr entspannt dahin, die Verbindung mit dem stufenlosen e-CVT-Getriebe geht in gewissen Bereichen recht harmonisch über die Bühne.

Dies ist nicht der Fall bei starker Beschleunigung oder bei starken Steigungen. In diesen Situationen gibt sich der Verbrenner recht laut, was bei der gewählten Automatik wenig verwundert. Immerhin: Von lästiger Schaltarbeit ist der Fahrer befreit, er kann sich auf die Pedalerie und das Volant konzentrieren, allenfalls aufs interessante Infotainmentsystem und auf die umfangreiche Komfort- sowie Sicherheitsausstattung: Zu den Highlights zählen ein neun Zoll großer Touchscreen als Teil des Naivgationssystems, ein Ausparkassistent samt Toter-Winkel-Assistent, eine Zweizonen-Klimaautomatik, Magic Seats und ein Soundsystem mit neun Lautsprechern. Die Extras und die Advanced-Style-Ausstattung summieren sich auf einen Testwagenwert in der Höhe von 37.640 Euro.

Günstiger geht es mit dem Elegance-Basisniveau, hierfür sind 31.790 Euro zu entrichten. Für die Mitte bietet sich Advance ab 34.390 Euro an. (hösch)

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