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Djokovic erreichte zweite Wimbledon-Runde mit etwas Mühe

Mit einem Vier-Satz-Sieg über den Südkoreaner Kwon schaffte es der an Nummer eins gesetzte Serbe nicht ohne Mühe in die zweite Wimbledon-Runde.

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Novak Djokovic ist als Weltranglisten-Dritter als Nummer eins gesetzt, weil Daniil Medwedew und Alexander Zverev fehlen.
© ADRIAN DENNIS

London – Novak Djokovic hat seine Pflichtaufgabe zum Auftakt des Rasen-Klassikers in Wimbledon mit etwas Mühe gelöst. Der an Nummer eins gesetzte Serbe bezwang in der ersten Runde am Montag den Südkoreaner Kwon Soon-woo nach 2:27 Stunden mit 6:3,3:6,6:3,6:4. Dabei war der ohne Matchpraxis auf Rasen angereiste Titelverteidiger besonders in den ersten beiden Sätzen gegen die Nummer 81 der Welt noch deutlich von der Top-Form entfernt.

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French-Open-Finalist Casper Ruud gewann im dritten Anlauf erstmals eine Partie in Wimbledon. Der Norweger siegte gegen den Spanier Albert Ramos-Vinolas (ATP 39) in drei Sätzen 7:6(1),7:6(9),6:2. Der Pole Hubert Hurkacz versprach, für jedes seiner Asse in Wimbledon 100 Euro für Bedürftige in der Ukraine zu spenden. In der 1. Runde kamen 2.100 Euro zusammen, dabei wird es aber bleiben. Hurkacz scheiterte trotz seiner 21 Asse gegen den Spanier Alejandro Davidovich Fokina in fünf Sätzen 6:7(4),4:6,7:5,6:2,6:7(8). Über fünf Sätze musste auch Spaniens Jungstar Carlos Alcaraz, ehe das 4:6,7:5,4:6,7:6(3),6:4 gegen den Deutschen Jan-Lennard Struff unter Dach und Fach war. Bei den Frauen erledigten die als Nummern zwei bzw. drei gesetzten Anett Kontaveit und Ons Jabeur ihre Aufgaben in jeweils zwei Sätzen.

Djokovic ist der erste Profi, der mindestens 80 Siege bei jedem der vier Grand-Slam-Turniere geholt hat. "Jetzt, wo ich 80 habe – lasst uns auf 100 kommen", sagte er unter dem Jubel der Fans. Der 20-fache Grand-Slam-Turniersieger strebt seinen siebenten Titel in Wimbledon an. Er ist als Weltranglisten-Dritter als Nummer eins gesetzt, weil Daniil Medwedew nach dem Ausschluss russischer Profis wegen des Angriffskriegs Russlands in der Ukraine ebenso wie der verletzte Deutsche Alexander Zverev fehlt.

Das Turnier ist nach derzeitigem Stand Djokovic' letzte Chance auf einen Grand-Slam-Titel in diesem Jahr. Der 35-Jährige will sich auch im Falle eines weiter bestehenden Einreiseverbots in die USA nicht gegen das Coronavirus impfen lassen und würde damit auch auf die US Open verzichten. Djokovic hatte am Wochenende bestätigt, dass er eine Impfung gegen das Coronavirus für sich ausgeschlossen hat. Diese ist in den USA bis auf wenige Ausnahmen aber weiter Voraussetzung, um ins Land einreisen zu können. Die Australian Open im Jänner hat Djokovic aufgrund der Impfthematik bereits verpasst.

Cilic muss nach positivem Coronatest passen

Marin Cilic verpasst das Grand-Slam-Turnier nach einem positiven Coronatest. Der Kroate – bei den French Open zuletzt im Halbfinale – gab sein Testresultat am Montag via Instagram bekannt. Er müsse für Wimbledon nun leider absagen. "Ich befinde mich in Quarantäne und hoffte, bereit zu sein. Aber unglücklicherweise fühle ich mich weiterhin unwohl und kann mein bestes Tennis nicht abrufen", schrieb der als Nummer 14 gesetzt gewesene Cilic. Er wird im Einzel-Hauptbewerb vom portugiesischen "Lucky Loser" Nuno Borges ersetzt.

Am Dienstag steigt Österreichs einziger Beitrag in den Wimbledon-Hauptbewerb ein. Dennis Novak trifft auf den Argentinier Facundo Bagnis, gegen den er bisher noch nie auf der Tour angetreten ist. (APA)

Wimbledon-Ergebnisse, 1. Runde

MÄNNER

  • Novak Djokovic (SRB-1) – Kwon Soon-woo (KOR) 6:3,3:6,6:3,6:4
  • Cameron Norrie (GBR-9) – Pablo Andujar (ESP) 6:0,7:6(3),6:3
  • Frances Tiafoe (USA-23) – Andrea Vavassori (ITA) 6:4,6:4,6:4
  • Tommy Paul (USA-30) – Fernando Verdasco (ESP) 6:1,6:2,7:6(4)
  • Casper Ruud (NOR-3) – Albert Ramos-Vinolas (ESP) 7:6(1),7:6(9),6:2
  • Carlos Alcaraz (ESP-5) – Jan-Lennard Struff (GER) 4:6,7:5,4:6,7:6(3),6:4
  • Alejandro Davidovich Fokina (ESP) – Hubert Hurkacz (POL-7) 7:6(4),6:4,5:7,2:6,7:6(8)
  • Nikolos Basilashvili (GEO-22) – Lukas Rosol (CZE) 6:7(4),7:6(6),3:6,6:3,6:3
  • Jannik Sinner (ITA-10) - Stan Wawrinka (SUI) 7:5,4:6,6:3,6:2
  • Dusan Lajovic (SRB) - Pablo Carreno-Busta (ESP-16) 3:6,6:4 Aufgabe
  • John Isner (USA-20) - Enzo Couacaud (FRA) 6:7(6),7:6(3),4:6,6:3,7:5
  • Oscar Otte (GER-32) - Peter Gojowczyk (GER) 6:1,6:2,6:1

FRAUEN

  • Ons Jabeur (TUN-3) – Mirjam Björklund (SWE) 6:1,6:3
  • Misako Doi (JPN) – Madison Keys (USA-19) w.o.
  • Alison Riske (USA-28) – Ylena In-Albon (SUI) 6:2,6:4
  • Anhelina Kalinina (UKR-29) – Anna Bondar (HUN) 4:6,6:2,6:4
  • Anett Kontaveit (EST-2) – Bernarda Pera (USA) 7:5,6:1
  • Emma Raducanu (GBR-10) – Alison van Uytvanck (BEL) 6:4,6:4
  • Elise Mertens (BEL-24) – Camila Osorio (COL) 1:6,6:2,4:2 Aufgabe
  • Diane Parry (FRA) – Kaia Kanepi (EST-31) 6:4,6:4
  • Marie Bouzkova (CZE) - Danielle Collins (USA-7) 5:7,6:4,6:4
  • Angelique Kerber (GER-15) - Kristina Mladenovic (FRA) 6:0,7:5
  • Elisabetta Cocciaretto (ITA) - Martina Trevisan (ITA-22) 6:2,6:0
  • Kaja Juvan (SLO) - Beatriz Haddad Maia (BRA-23) 6:4,4:6,6:2
  • Sorana Cirstea (ROU-26) - Aleksandra Krunic (SRB) 7:6(5),7:6(1)

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