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Großeinsatz in Landeck: Wirbel um 138 Flüchtlinge in Railjet

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Zu einem Großeinsatz kam es in Landeck. Wegen zweier aggressiver Flüchtlinge musste der Zug einen ungeplanten Stopp einlegen.
© Reichle

Landeck – Der Bahnhof Landeck-Zams war gestern Schauplatz eines Großeinsatzes der Polizei. Im ÖBB-Railjet von Wien Richtung Zürich wurden 138 Flüchtlinge aufgehalten. „Sie waren zum Teil ohne Fahrkarten unterwegs“, erklärt Bezirkspolizeikommandant Christoph Patigler.

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Zwei der Männer sollen sich aggressiv gegenüber einem Schaffner verhalten haben. Daraufhin hatte der ÖBB-Mitarbeiter die Einsatzkräfte alarmiert. In Landeck kam es gegen 9.30 Uhr zum unplanmäßigen Stopp, rund 50 Beamte aus dem Bezirk Landeck und von einer Einsatzgruppe aus Vorarlberg, die auf dem Heimweg vom G7-Gipfel waren, kontrollierten den Zug.

Bei den Flüchtlingen handelte es sich um Männer im Alter zwischen 25 und 40 Jahren, so Patigler. Sie stammen ursprünglich aus Syrien, Afghanistan und nordafrikanischen Staaten und waren in Wien zugestiegen. Warum sich die große Gruppe im Zug befunden hatte, blieb gestern rätselhaft. Dass sich die Männer verabredet hatten, konnte seitens der Polizei nicht bestätigt werden. 24 Männer hielten sich unrechtmäßig in Österreich auf – einige stellten noch in Landeck ein Asylansuchen. Sie wurden nach Innsbruck gebracht, 109 Personen wurden bei der BH Landeck angezeigt – sie hatten gegen Auflagen ihres Asylstatus verstoßen. Sie durften aber weiterreisen. (mr)

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