Innsbruck

Innsbrucker FPÖ stellt jetzt eine dringliche Anfrage zum „Kofel“

Die Patscherkofelbahn bleibt in Innsbruck ein Dauerthema.
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Innsbruck – In der brisanten Debatte über die jahrelangen monatlichen Zahlungen der Patscherkofelbahn an die Bergbahnen Rosshütte bzw. an Werner Frießer (bis September 2021 Vorstand der Rosshütte, bis Juni 2021 Seefelder Bürgermeister und bis vor Kurzem Aufsichtsratsvorsitzender der Patscherkofelbahn) fordert die Innsbrucker FPÖ Klarheit ein: „Ist es jetzt ein Beraterhonorar oder eine Vergütung als Aufsichtsratsvorsitzender?“, fragt Vize-BM Markus Lassenberger. „Das ständige Hin und Her über die von der Patscherkofelbahn an die Rosshütte bezahlten Honorare muss ein Ende haben.“

Grundsätzlich stelle sich die Frage, ob Frießer als Aufsichtsratsvorsitzender eine „Funktionsentschädigung“ erhalten habe oder ob er „wegen spezieller Beratungsleistungen“ entschädigt worden sei oder beides. „Denn normalerweise werden Aufsichtsratsentschädigungen direkt vom Unternehmen an die Person ausbezahlt, nicht über Umwege mittels Rechnungen an ein weiteres Unternehmen und dann an eine Person.“

Lassenberger kündigt eine dringliche Anfrage im Gemeinderat an, „welche Gelder wie und unter welchen Umständen an Frießer bzw. die Rosshütte geflossen sind“. (TT)

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