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„Nebelgranate, Wischiwaschi": Dornauer traut Schwarz-Grün bei Wolf nicht

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Der SPÖ-Chef fürchtet eine „Nebelgranate“ vor der Wahl. Symbolfoto.
© imago

Innsbruck – Drei Zonen, in denen Wolf und Bär unterschiedlich streng geschützt sind, sollen die Beutegreifer-Problematik in Tirol entschärfen. Die Opposition präsentierte am Donnerstag, wie berichtet, diese Idee, welche per Dringlichkeitsantrag im Juli-Landtag behandelt werden soll. Dass die schwarz-grüne Regierung dazu grundsätzlich ihre Unterstützung signalisiert hat, stimmt SPÖ-Chef Georg Dornauer skeptisch.

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„Das ist eine Nebelgranate, Wischiwaschi, ein doppelbödiges Spiel in Wahlkampfzeiten“, meint er. Auch deshalb, weil ÖVP und Grüne bereits jetzt einen Abänderungsantrag zu dem Vorhaben angekündigt hätten. Dornauer befürchtet, dass der eigentliche Antrag damit „verwässert“, die Thematik „ausgesessen und verzögert“ wird. „Ich rufe die Opposition, aber auch die ÖVP-Bauernvertreter unter Josef Geisler dazu auf, die ursprüngliche Version beizubehalten. Alles andere wäre Hochverrat an der Bauernschaft.“ Tirols SP-Vorsitzender fürchtet, dass durch die Abänderungen, das ganze oppositionelle Bestreben „null und nichtig“ gemacht werde. (bfk)

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