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Bedingungen werden schwieriger: 18 Sherpas auf Tiroler Hütten

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Tirols Almhütten können nach zwei Jahren Corona-bedingter Pause heuer wieder Helfer aus Nepal begrüßen. Fotos: Nairz
© Nairz

Von Liane Pircher

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Innsbruck – Seit fast 20 Jahren werden Sherpas aus Nepal im Zuge eines Austauschprogramms für mehrere Monate nach Tirol geholt und auf Tiroler Hütten ausgebildet. Die Idee dahinter: Hilfe zur Selbsthilfe. „Alle Sherpas betreiben daheim selber eine Lodge oder arbeiten im Trekking-Geschäft oder als Koch. Sie nehmen von Tirol viel Know-how mit und wenden es daheim an“, sagt der Projektmacher und Bergsteiger Wolfgang Nairz. Pandemie-bedingt war dies nun zwei Jahre nicht möglich. Heuer ist es allerdings wieder so weit – 18 Sherpas sind da. Vor zwei Jahren waren es noch 25. Das AMS-Kontingent für Saisonniers war heuer nicht größer. Bedarf für Sherpas auf Tirols Hütten gäbe es genug, sagt Nairz. Nicht zuletzt, weil auf vielen Hütten händeringend Personal gesucht wird.

Die NepalHilfe Tirol bemüht sich um Sherpas.
© Nairz

Überhaupt werde es insgesamt immer schwieriger, Sherpas nach Tirol zu holen: „Die Bürokratie ist auf beiden Seiten ein Problem. In Nepal verlangen die Behörden neuerdings eine Ausreisegenehmigung, in Österreich ist es immer ein Herpassen auf die Freigabe des Kontingents, das geht sich oft zeitlich nicht aus, mit dem Organisieren der Flüge und allem“, so Nairz. Sherpas, die kommen wollen, gäbe es genug.

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