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"Palio di Siena": Ein Pferderennen als farbenfrohes Spektakel

Der Palio in Siena, eines der härtesten Pferderennen der Welt, durfte nach zwei Jahren wieder starten. Tierschützer fordern seit Jahren die Abschaffung des Rennens.

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Beliebtes Fotomotiv: Einzug der Fahnenträger.
© AFP/Pizzoli

Siena – Auf einem der schönsten Plätze Italiens – der Piazza del Campo in Siena – wurde gestern wieder das berühmte Pferderennen „Palio“ ausgetragen. Zehntausende Zuschauer ließen sich das bunte Spektakel mit den Fahnenschwingern und Trommlern nicht entgehen und strömten ins Zentrum der historischen Stadt in der Toskana. Wer Glück hatte, konnte das Geschehen von einem der Fenster oder Balkone aus verfolgen. Zwei Jahre war das Rennen Corona-bedingt ausgefallen.

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Geritten wird in alten Kostümen.
© AFP/Pizzoli

Beim Palio, das als eines der härtesten Pferderennen der Welt gilt, treten die Stadtteile – Contraden – gegeneinander an. Es findet seit dem Mittelalter zweimal im Jahr im Sommer – immer am 2. Juli und 16. August – statt. Geritten wird ohne Sattel und in historischen Kostümen. Als Sieg winkt ein seidenes Banner, der Palio. Wegen der rauen Gepflogenheiten und weil beim Palio auch immer wieder Pferde verletzt werden, fordern Tierschutzorganisationen seit Jahren die Abschaffung des Rennens. (TT)

Vor dem Rennen werden die Pferde gesegnet.
© AFP/Pizzoli

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