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Vorerst steckt der Schlüssel bei der WSG in der Intensität

Im attraktiven Probegalopp gegen den 1. FC Nürnberg will die WSG Tirol heute (15 Uhr) in Rum (Alarm-)Bereitschaft signalisieren.

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Muss bei der WSG noch mehr vorangehen – der dänische Routinier Bror Blume.
© WSG Tirol/Silberberger

Von Alex Gruber

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Wattens – „Wir haben 20 Feldspieler plus zwei Torhüter zur Verfügung. Und ich will, dass wir die Intensität eines deutschen Zweitligisten annehmen. Jeder Spieler muss 45 Minuten seine volle Bereitschaft signalisieren“, hält WSG-Tirol-Cheftrainer Thomas Silberberger vor dem zweiten Testspiel in Vorbereitung auf die neue Bundesliga-Saison fest.

Mit Ausnahme von Julius Ertlthaler (Achillessehnenprobleme) sind alle Mann an Bord, der junge Tiroler Testspieler Berkay Dogan (20) arbeitet weiter an seiner Bewerbung. Denn am Transfermarkt ist das Glas bei der WSG Tirol nach zahlreichen hochkarätigen Abgängen (Torschützenkönig Giacomo Vrioni, Thomas Sabitzer, Tobias Anselm, Fabian Koch, Maxime Awoudja ...) eher halb leer.

„Bloß nicht jammern, dass es zu wenig ist“, sinniert Silberberger, der den Transfermarkt natürlich auch bezüglich der Konkurrenz ganz genau im Auge hat, mit Blick auf den eigenen Kader. Im Wissen, dass der Kampf um den Klassenerhalt in dieser Besetzung wieder zu einem absoluten Tanz auf der Rasierklinge werden könnte. „Es gibt definitiv kein Sonderbudget für die WSG, wie es das für den FC Wacker jahrelang gegeben hat“, notiert Silberberger mit kritischem Blick zur öffentlichen Hand, die den finanzmaroden Schwarz-Grünen sehr oft unter die Arme gegriffen hat.

Die WSG kann sich nur selbst helfen. Und nach der Beerdigung seines Vaters krempelt Johannes Naschberger (22) heute schon wieder tapfer die Ärmel hoch. Die „bösen“ Transfer-Geister lassen sich nur gemeinsam im Kollektiv verjagen.


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