Tirol

Keine Predigt, viel Musik zum Abt-Jubiläum von Raimund Schreier

Alterzbischof Alois Kothgasser (l.) gratulierte Abt Raimund Schreier zu seinem 30-Jahr-Jubiläum.
© Reinhold Sigl

Innsbruck – Zu seinem 30-Jahr-Jubiläum hielt es Abt Raimund Schreier mit dem heiligen Augustinus: „Wer singt, betet doppelt.“ Beim Festgottesdienst am Sonntagvormittag in der Stiftskirche Wilten gab es keine Predigt, stattdessen viel Musik. Der Stiftschor mit dem Collegium Vocale – unter der Gesamtleitung von Stiftskapellmeister Joachim Mayer – kam dem Wunsch von Raimund Schreier nach und musizierte die „Cäcilienmesse“ von Charles Gounod. Michael Schöch spielte an der Festorgel der Stiftskirche u. a. Werke von Louis Vierne.

„Für 30 Jahre Abt möchte ich gemeinsam mit allen Anwesenden Gott Danke sagen. Die schönste Form für uns Christen, Danke zu sagen, ist die Heilige Eucharistie. In dieser Stunde wird vor allem das gesungene Wort Vorrang haben“, erläuterte Abt Schreier zu Beginn der Messfeier. Der Jubilar stand dem Festgottesdienst mit Salzburgs Alterzbischof Alois Kothgasser und P. Christian Marte SJ, dem Rektor des Innsbrucker Jesuitenkollegs, vor.

Raimund Schreier war erstmals 1992 für die Dauer von zwölf Jahren von seinen Mitbrüdern zum Abt bestellt worden. 2004 war er auf weitere zwölf Jahre im Amt bestätigt worden, 2016 nochmals für weitere neun Jahre. Beim Erreichen der Altersgrenze von 70 Jahren – Ende dieses Jahres – muss Schreier sein Rücktrittsgesuch einreichen. Der Generalabt der Prämonstratenser kann dieses annehmen oder den Abt bitten, die restlichen Jahre im Amt zu bleiben. (TT)

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