Junge Feuerwehrler im Wettbewerb: Bestens gerüstet für kommende Einsätze
St. Ulrich am Pillersee – Junge Feuerwehrleute aus ganz Tirol versammelten sich vergangenes Wochenende im Pillerseetal. Dort fand nach pandemiebedingter zweijähriger Pause der Feuerwehrjugendleistungsbewerb statt. Auf die Jugendgruppen warteten verschiedene Disziplinen, vom Schlauch-Auslegen bis zum Staffellauf.
Den Landessieg konnte die Feuerwehrjugend Volders erringen. Die besten Teams matchten sich außerdem im so genannten „Tirol-Cup“. Hier war das Team aus Pettneu siegreich. Neben dem Wettbewerb wurde für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer einiges geboten. So verbrachten die Jugendlichen das Wochenende in mitgebrachten Zelten, wobei aber am Freitag wegen Regenwetter ein Ausweichen auf Sporthalle und Volksschule notwendig war.
Es ist einleuchtend, dass die Feuerwehr für den Ernstfall proben muss, aber warum braucht es hier einen Wettbewerb? „Die Leistungsbewerbe sind wichtiger Bestandteil unserer Jugendarbeit“, betont Anton Wegscheider, Pressesprecher des Landes-Feuerwehrverbandes. Es gehe dabei nicht um Konkurrenzkampf, sondern um Teamwork. „Durch das gemeinsame Absolvieren der Wettbewerbe wachsen die Mitglieder zusammen und sind dann gewappnet für den Ernstfall“, so Wegscheider.
Aufgrund des Klimawandels wird die Feuerwehr künftig insbesondere im Bereich des Katastrophenschutzes gefordert sein. Diesbezüglich sieht man sich auch aufgrund der Jugendarbeit gut aufgestellt. Trotz Covid-Pandemie konnte man in den vergangenen Jahren 133 neue Mitglieder dazugewinnen. Insgesamt engagieren sich zurzeit 1866 Jugendliche bei der Feuerwehrjugend. (raul)
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