Frau bei Messerangriff auf schwedischer Insel Gotland getötet
Laut Polizei wurde ein 33-jähriger Mann festgenommen. Zunächst gab es keine Angaben zu einem möglichen Motiv.
Stockholm — Bei einem Messerangriff auf der schwedischen Ostsee-Insel Gotland, auf der gerade ein Treffen der führenden Politiker des Landes stattfindet, ist eine Frau getötet worden. Wie die schwedische Polizei am Mittwoch mitteilte, wurde die etwa 60-jährige Frau zur Mittagszeit in der Stadt Visby niedergestochen und erlag ihren Verletzungen. Ein 33-jähriger Mann sei festgenommen worden.
"Leider kann ich Ihnen mitteilen, dass eine Frau ihren Verletzungen erlegen ist", sagte der Polizeichef von Gotland, Fredrik Persson. Der 33-Jährige sei kurze Zeit nach dem Vorfall festgenommen worden. Der Polizeichef wollte sich nicht zu einem möglichen Motiv des Täters äußern. Die Polizei ging aber davon aus, dass der Angriff nicht mit der Almedalen-Woche in Zusammenhang stand - dem jährlichen Treffen Anfang Juli in Visby mit führenden Vertretern aus Politik und Wirtschaft Schwedens.
Die Zeitung "Expressen" berichtete, der Verdächtige habe mutmaßlich Verbindungen zur Neonazi-Gruppe NMR, was von den Ermittlern zunächst nicht bestätigt wurde. Polizeichef Persson sagte, es stellten sich eine Reihe von Fragen. Schließlich sei der Angriff zur Mittagszeit in der Innenstadt auf einem bekannten Platz erfolgt, wo sich zu diesem Zeitpunkt viele Menschen aufhielten. (APA/AFP)
Meistgelesene Artikel
Fünf Generationen arbeiteten hier
Traditionsgeschäft in Schwaz schließt nach 133 Jahren: „Da tut einem das Herz weh“
Frau brach durch Geländer
Bürgermeister nach Wanderunfall in Volders: „Die Verantwortung liegt zu 100 Prozent bei uns“
Drei Jahre Haft drohten
Nach Tod von drei Mädchen in Tirol: Prozess gegen 21-Jährigen, der Jugendliche mit Drogen lockte
20.000 haben abgestimmt
Sieger beim großen Voting: Warum die TT-LeserInnen auf diese Pizza abfahren
Aufregung am Küniglberg
ORF-Spitzenmanager Pius Strobl vom Dienst freigestellt