Ungebetene Gäste

Gut zu wissen: So wird man lästige Lebensmittelmotten in der Küche wieder los

Ungebetene Gäste: Lebensmittelmotten will niemand haben, aber man wird sie nur schwer los.
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Was ist schlimmer als Menschen, die einem das Essen wegessen? Insekten, die einem das Essen wegessen. Wer schon einmal mit Lebensmittelmotten zu kämpfen hatte weiß, wie mühsam es ist, die Viecher wieder loszuwerden. Wir geben Tipps, damit der Küchenschrank wieder nur euch gehört – und das auch so bleibt.

Innsbruck – Wenn man einen Küchenschrank öffnet, und einem etwas Bräunliches um die Ohren flattert oder man eine kleine weiße Made entdeckt, die langsam an der Wand bis zur Decke hochwandert – dann ist es wahrscheinlich schon zu spät. Denn die unliebsame Lebensmittelmotte wird meist erst bemerkt, wenn sie sich schon durch unsere Vorräte gefressen hat. Kaum gesichtet, ist jedenfalls keine Zeit mehr zu verlieren: Die eingenisteten Schädlinge gehören schleunigst ausgemistet. Und das gründlichst.

Apropos Gründlichkeit: Lebensmittelmotten vermitteln gerne mal den Eindruck, dass man es mit der häuslichen Hygiene nicht so genau nimmt. Das ist aber Humbug. Viel mehr gelangen die Larven von draußen – etwa über bereits beim Einkauf befallene Lebensmittel oder offene Fenster – in die Küche. Und sie mögen es warm, darum sind sie vor allem in den Sommermonaten ungebetene Stammgäste.

Wie man ihre Stammplätze, also Nester, findet, wo sie ihre Eier am liebsten ablegen und was zu tun ist, sobald man das alles herausgefunden hat, erfahrt ihr hier. Außerdem geben wir Tipps, wie man einem erneuten Befall vorbeugen kann.

🔎 Schritt 1: Befall erkennen

Hat man den Verdacht auf einen Mottenbefall, sollte man zunächst eine gründliche Bestandsaufnahme vornehmen. Dafür sind sogenannte Pheromonfallen geeignet, die es im Supermarkt oder in einer Drogerie zu kaufen gibt. Mit einem Sexuallockstoff werden die männlichen Motten angelockt, die dann auf der Falle kleben bleiben und die Weibchen nicht mehr befruchten können.

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