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Lienzer Hilfsverein plant Rückkehr in Südsudan

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Der Lienzer Kinderarzt Franz Krösslhuber will 2023 zurück in den Süd­sudan, um den Menschen vor Ort erneut helfen zu können.
© Krösslhuber

Lienz, Mondikolok – Vor zehn Jahren, als in Lienz der Verein „Osttirol für Jalimo-Mondikolok“ gegründet wurde, war die Euphorie groß. Dank vieler Spenden konnte der Verein mit Obmann Franz Krösslhuber, einem Lienzer Kinderarzt, ein Gesundheitszentrum in Mondikolok im Südsudan errichten. Zwölf Angestellte aus der Region kümmerten sich besonders um Kinder und Schwangere.

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Doch der Bürgerkrieg und die wiederkehrenden Unruhen haben in den letzten Jahren vieles zunichtegemacht, schildert Krösslhuber bei der Generalversammlung des Vereins vor wenigen Tagen. „Ein Großteil der Menschen aus der gesamten Region ist aus dem Südsudan nach Uganda geflüchtet. Unser Gesundheitszentrum ist verwüstet worden.“

Heute sieht die Lage im Südsudan etwas besser aus. Für 2023 sind freie Wahlen angesetzt, viele Geflüchtete kehren zurück: Gründe für den Verein, eine Rückkehr nach Mondikolok für nächstes Jahr ins Auge zu fassen. „Das Fundament ist da: Das Spitalsgebäude steht noch, und die Brüder vom Comboni-Orden sind auch vor Ort“, sagt Kassier-Stellvertreter Harald Haider. Teile des Personals des Gesundheitszentrums sind ebenfalls da. Und Geld gibt es genug: Laut Kassier Hansjörg Mattersberger hat der Verein 284.000 Euro auf dem Konto. (co)


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