Eben feierte sein Wappen und sagte Danke
Eben – Eigene Siegel hatten die Mitglieder der Gemeindeführung in Eben zwar schon im Jahr 1779, wie die Schulgründungsurkunde beweist. Auf ein Gemeindewappen musste die Achenseegemeinde aber bis zum Jahr 1972 warten. Grund genug für eine Feierstunde am Dachboden des alten Widums, der seit dem Jahr 2004 das Notburgamuseum beherbergt. Und Ortschronist Hans Walser wusste über das Wappenschild, das in Schwarz die Berge und in Blau den Achensee dokumentiert, einiges zu berichten. „Im Zentrum des Wappens steht aber die Notburgakanne, die schon früher Mittelpunkt eines Siegels war“, verriet der Experte. Der endgültige Wappenentwurf kam von Professor Oswald Haller. Im Juli 1972 konnte der damalige Bürgermeister Rupert Schatz das Wappen übernehmen. „Dass die Gemeinde jetzt ein geschnitztes Wappen dem Museum als Dauerleihgabe zur Verfügung stellt, ist eine besondere Auszeichnung“, sagt Museumsdirektor Josef Schwaninger. Und im Nachsatz: „30 Prozent der Ausstellungsstücke in unserem Museum sind Leihgaben und Geschenke. 280 Jahre alt ist der Widumsbau, der 250 Jahre die Kuraten beherbergte. Der Dachboden, in dem es jetzt zum Festakt kam, war einst eine begehrte Schlafstätte für Pilger.“
„Wir wollen aber auch ein Dankeschön für außergewöhnliche Dienste an der Gemeinde sagen“, betonten BM Martin Harb und sein Vorgänger Josef Hausberger. Ehrenzeichen in Gold bekamen Traude Hirschbrich als langjährige Obfrau des Vereins Notburgamuseum und Hubert Moser als ehemaliger Bergrettungsobmann. Den Ehrenring bekamen Josef Rieser, Wolfgang Oberlechner, Gerhard Stubenvoll, Hans Walser, Josef Schwaninger und Klaus Astl. Die Liste der Tätigkeiten der Geehrten erschien fast endlos. (zw)
Kommentare