Bundesliga

Vor dem Anpfiff gab es in der Bundesliga ein Klassentreffen

Alle auf einen Blick: Die zwölf Bundesligisten trafen sich gestern in Wien, mittendrin Thomas Silberberger (3. v. l.) und Ferdl Oswald (4. v. l.).
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Wien – Von A wie Austria bis W wie WSG versammelten sich die zwölf Bundesligisten gestern zur offiziellen Saisoneröffnungs-Pressekonferenz im Wiener Museumsquartier.

Während sich viele – dazu zählt die WSG, aber auch Hartberg, Altach oder Lustenau – am Transfermarkt noch umschauen müssen, freute sich Ried-Trainer Christian Heinle über ihren „neuen Leuchtturm“ Christoph Monschein. „Der LASK hat einen höheren Anspruch als die Qualifikationsgruppe“, weiß indes Trainer Didi Kühbauer. Der WAC gab derweil die Verpflichtung von Thierno Ballo (zuletzt von Rapid an Chelsea ausgeliehen) bekannt. Klagenfurts Trainer Peter Pacult kam nicht nur mit neuem Bart, sondern mit einer Prophezeiung („Wir landen zwschen 6 und 12“) auf die Bühne. Rapid muss indes laut Trainer Ferdl Feldhofer so schnell wie möglich „eine Einheit werden“. Die Austria will laut Trainer Manfred Schmid trotz Doppelbelastung „so performen wie letztes Jahr“. Sturm-Trainer Christian Ilzer betonte: „Es wäre für uns schon ein großer Erfolg, wenn wir ein bisschen näher an Salzburg heranrücken würden.“ Und der Krösus aus der Mozartstadt? Der will den zehnten Titel in Serie einfahren. „Der Rucksack ist gleich schwer“, spürt Trainer Matthias Jaissle weiter einen gewissen Erfolgsdruck.

Es gibt aber weitere Neuigkeiten, zum Beispiel neue Anstoßzeiten: Bis Anfang September wird jeweils ein Samstags-Match um 19.30 Uhr angepfiffen. Ebenfalls neu sind Freitagsspiele in der Qualifikationsgruppe. Außerdem fällt (mit Verspätung) die Auswärtstorregel. Neu im Bundesliga-Aufsichtsrat sitzen Martin Bruckner (Rapid) und Dietmar Riegler (WAC). Nicht mehr vertreten ist Gerhard Stocker, weiter Teil des Gremiums ist WSG-Präsidentin Diana Langes. (t.w)