Forst brachte die WSG bei Ostligist Neusiedl ins Trockene
Neusiedl – Nein, ein Sturmlauf der WSG Tirol war es am Freitag nicht in Durchgang eins bei Ostligist SC Neusiedl. So einer war aber – mit Blick auf die ungeschriebenen Gesetze des Cup-Bewerbs – auch nicht zu erwarten. Die WSG hatte zwar mehr von Ball und Spiel, ließ aber den Zug nach vorne vermissen: Am gefährlichsten wurde es noch durch Lautaro Rinaldi, der kurz vor der Halbzeit das 0:1 auf dem Fuß hatte. So ging es mit einem 0:0 in die Pause.
„Nicht ungeduldig werden“, forderte Trainer Silberberger zu Beginn der 2. Halbzeit. Das Grundproblem der Tiroler war aber weiter der fehlende „Speed“ im Angriffsspiel. Nach einem Eckball nach einer knappen Stunde bemühte Neusiedl dann aber Glücksgöttin Fortuna, um auf der anderen Seite durch Joker Raul Bucur in Führung zu gehen. Den Treffer beantwortete Raffael Behounek nach Blume-Flanke und Prelec-Kopfballablage mit dem Ausgleich (72.). Doch mehr gelang nicht mehr.
Es ging – wie schon im Duell 2016 – in die Verlängerung: Dort trafen die Neusiedler zunächst die Latte, doch die WSG war überlegen und belohnte sich durch einen Doppelpack von U19-Teamspieler Justin Forst. Die WSG ging am Neusiedler See nur beinahe baden. (t.w.)
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