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Kia Niro: Spannende Zeiten im Tiger-Gehege

Mit der zweiten Generation des Niro legt Kia den nächsten Sprint in Richtung umfassender Elektromobilität hin. Der Crossover zeigt mit Optik, Technik und Vielseitigkeit ganz groß auf.

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Kia hält am subkompakten Niro fest, die zweite Generation ist wieder in drei verschiedenen Antriebsvarianten erhältlich.
© Kia

Von Walter Schrott

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Frankfurt – Wenn’s läuft, dann läuft’s: Bei Kia läuft’s wie geschmiert. Während einige andere Hersteller mit rückläufigen Absatzzahlen zu kämpfen haben, gibt es bei den Koreanern Erfolgsmeldungen am laufenden Band. Der Marktanteil ist hierzulande im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von 3,1 auf 4,4 Prozent gestiegen, die Zulassungen um 13 Prozent.

Jetzt steht der neue Niro in den Startlöchern und schon die erste Begegnung lässt erahnen, dass er vom Start weg in die Erfolgsstraße einbiegen wird. Auch ein Indiz dafür: Noch bevor der Newcomer zu den Händlern rollt, haben bereits 200 Kunden einen Kaufvertrag unterschrieben. Der Crossover auf komplett neuer Plattform ist eine Spur kantiger geworden und hat auch in den Abmessungen zugelegt. 6,5 Zentimeter in der Länge auf nunmehr 4,42 Meter, 20 mm in der Breite und 10 mm in der Höhe. Der Radstand ist um 20 mm auf 2,72 Meter gewachsen. Daraus resultieren ein üppiges Platzangebot und mehr Kofferraumvolumen.

Design steht als Kaufanreiz ganz oben. Da haben die Kia-Designer alle Register gezogen. Das beginnt bei der markanten Frontpartie. Die für die Marke typische Tiger-Nase ist jetzt zum Tiger-Gesicht geworden, das sich über die gesamte Breite zieht. Die gezackten Tagfahrlichter erinnern an die menschliche Herzschlagkurve, darüber sitzen Abblend- und Fernlicht sowie die Blinker. Das Highlight in der Seitenlinie ist die markante C-Säule, die auf Wunsch farblich abgesetzt ist. Den insgesamt sportlichen Auftritt des Niro unterstreichen diese „Aero“-C-Säulen allemal, „die eingearbeiteten Luftkanäle verbessern aber auch die Aerodynamik“, sagt Kia. Am Heck wiederholt sich die Herzschlaggrafik in den Reflektoren, die lang gezogenen Rückleuchten schmiegen sich entlang der C-Säulen bis über den Dachspoiler. Alles in allem: ein optischer Auftritt, der schon einmal mächtig Appetit macht. Hohen Wohlfühlfaktor und untadelige Funktionalität vermittelt der Innenraum mit seiner aufgeräumten und durchgehenden digitalen Cockpitlandschaft. Die Sitze sind schlanker geworden und bieten besten Seitenhalt.

Antriebsseitig hält sich Kia an die Devise „Sie wünschen, wir spielen!“. Zur Wahl stehen drei Versionen: ein Vollhybrid und ein Plug-in-Hybrid sowie ein sortenreiner Stromer. Im Vollhybrid wird der bekannte 1.6 Benziner mit 105 PS von einem 32 kW starken Elektro-Motor unterstützt. Macht – wie schon beim Vorgänger – eine Systemleistung von 141 PS und reicht für den 100er-Sprint in 10,4 Sekunden. Deutlich besser kann es der Plug-in-Hybrid, der zwar auf den gleichen Verbrenner setzt, aber mit dem jetzt 62 kW starken E-Motor (bisher 44,5 kW) 183 PS leistet, nach 9,6 Sekunden die 100er-Marke überragt und rein elektrisch bis zu 65 km (im Stadtverkehr bis zu 85 km) weit rollt. Bei beiden Versionen ist ein sechsstufiges Doppelkupplungsgetriebe für die Kraftübertragung zuständig. Rückwärts wird automatisch elektrisch gefahren. Dritter im Bunde ist der Vollzeitstromer Niro EV, der als e-Niro schon bisher mit 90 Prozent aller Niro-Zulassungen der Chef in Kias Elektriker-Truppe war. Sein E-Motor leistet 204 PS und katapultiert den Koreaner in 7,8 Sekunden auf Tempo 100. Die Reichweite liegt bei bis zu 460 (Stadt bis 604) Kilometer.

Bei Ausstattung und Sicherheit hat Kia ziemlich alles im Programm, was die Technik hergibt, und verpackt Assistenzsysteme, Infotainment und Konnektivität der neuesten Generation je nach Modellversion (Titan, Silber und Gold) serienmäßig oder optional in den Niro. Den Vollhybrid gibt es ab 29.540 Euro, der günstigste Plug-in-Hybrid startet ab 36.590 Euro und für den Niro EV sind mindestens 43.640 Euro über den Ladentisch zu reichen. Immer gibt es die 7-Jahres-Garantie dazu.


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