Bildung

Schulrechtsnovelle: Neue Schulen für Pflegeausbildung ab 2023/24

Die neuen Schulformen sollen ein wichtiges Mittel im Kampf gegen den Pflegenotstand sein.
© Symbolfoto: AZW/Gerhard Berger

Wien – Die derzeit laufenden Schulversuche zur Pflegeausbildung sollen ab 2023/24 ins Regelschulwesen überführt werden. Das sieht eine Schulrechtsnovelle vor, die am Freitag in Begutachtung gegangen ist. „Höhere Lehranstalten für Pflege und Sozialbetreuung“ sind als fünfjährige berufsbildende höhere Schulen (BHS) konzipiert, die zur Matura führen. Dreijährige Fachschulen für Sozialberufe mit Pflegevorbereitung bieten bereits Lehrinhalte der Pflegeassistenzausbildung.

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Seit 2020 laufen dazu Schulversuche an mehreren Standorten. „Die bereits laufenden Schulversuchsstandorte werden ins Regelschulwesen nahtlos übergehen“, so Bildungsminister Martin Polaschek (ÖVP) in einer Aussendung. „Zudem werden weitere, neue Standorte geprüft.“ Die enge Anbindung an bestehende Ausbildungen in der Gesundheits- und Krankenpflege garantiere eine hohe Qualität, meinte gestern dazu auch Sozialminister Johannes Rauch (Grüne). „Die positiven Erfahrungen mit den bestehenden Schulversuchen zeigen: Für die Ausbildung in der Pflege sind mittlere und höhere Schulen eine wichtige Ergänzung“, sagte Sozialminister Rauch.

Im Endausbau sollen die Schulen jährlich rund 1500 Absolventinnen und Absolventen hervorbringen. (APA, sabl)