Chronik Ausland

Tote nach Schüssen in US-Einkaufszentrum

Mindestens drei Menschen sind in einem Einkaufszentrum im US-Bundesstaat Indiana erschossen worden. Auch der mutmaßliche Schütze wurde getötet, sagte ein Polizeivertreter am Sonntagabend (Ortszeit). Zwei weitere Menschen wurden verletzt. Der Vorfall ereignete sich am Sonntagnachmittag in der Stadt Greenwood. Der Schütze habe den Gastronomiebereich des Einkaufszentrums betreten und mit einer Langwaffe das Feuer eröffnet.

Es handle sich um einen erwachsenen Mann, das Motiv sei unklar, hieß es weiter. Den Angaben zufolge hatte er weitere Munition dabei. Ersten Erkenntnissen nach wurde der mutmaßliche Schütze von einem Mann mit einer Handfeuerwaffe getötet, der auch in dem Einkaufszentrum war. Dieser kooperiere mit den Ermittlern. Es handle sich um einen "barmherzigen Samariter", so der Polizeivertreter. "Wir sind erschüttert über einen weiteren Vorfall dieser Art in unserem Land, in unserer Stadt", sagte er weiter.

In den USA kommt es immer wieder zu tödlichen Vorfällen mit Schusswaffen. Erst vor zwei Wochen hatte ein 21-Jähriger bei einer Parade zum Unabhängigkeitstag in einem Vorort von Chicago das Feuer eröffnet und sieben Menschen getötet. In den USA tobt eine Debatte um strengere Waffengesetze - in zahlreichen Bundesstaaten sind die Regelungen sehr lax.

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