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TT-Leitartikel zum Aus der Gletscher-Ehe: Klimawandel im Pitztal

In Tirol hat sich die Stimmung gewandelt. Wachstumsgrenzen und Nachhaltigkeit werden nicht mehr als vereinbar mit Großveranstaltungen oder Skigebietserweiterung gesehen. Auch daran ist die geplante Gletscherehe Pitztal-Ötztal gescheitert.

So unverbindlich die von der schwarz-grünen Landesregierung forcierten neuen Wege im Tourismus auch sein mögen: Nichtsdestotrotz hat die Debatte darüber einen breiten Nachdenkprozess ausgelöst. Wer hätte sich noch vor Jahren gedacht, dass die Standortgemeinde den geplanten Zusammenschluss der Skigebiete auf dem Pitztaler und Ötztaler Gletscher ablehnt? An der Gletscherehe haben sich Befürworter wie Gegner (politische) gerieben. Schließlich ist das 132-Millionen-Euro-Vorhaben mit drei neuen Seilbahnen, 64 Hektar zusätzlichen Pisten, einem Skitunnel und einem neuen Speicherteich eben ein Gradmesser dafür, wie es die Politik und speziell die Tiroler ÖVP mit dem touristischen Perspektivenwechsel tatsächlich hält.

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