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Pazifik-Inselstaaten rufen IGH zu Hilfe bei Klimaschutz auf

Mehrere Pazifik-Inselstaaten, die von Erderwärmung und steigendem Meeresspiegel bedroht sind, rufen den Internationalen Gerichtshof an, damit die Staaten der Welt zu strengerem Klimaschutz verpflichtet werden.

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Vanuatu steht auf Platz 1 der Liste der durch Katastrophen besonders gefährdeten Staaten. Die akutesten Bedrohungen gehen von den jährlichen tropischen Stürmen bzw. Zyklonen aus.
© Handout / International Federation of Red Cross Pacific / AFP

Suva – Mehrere von der Erderwärmung und dem dadurch steigenden Meeresspiegel bedrohte Pazifik-Inselstaaten haben den Internationalen Gerichtshof (IGH) aufgefordert, die Staaten der Welt zu strengerem Klimaschutz zu verpflichten. Das Gericht müsse deutlich machen, dass die Staaten verpflichtet seien, "die Rechte gegenwärtiger und künftiger Generationen angesichts der negativen Auswirkungen des Klimawandels zu schützen", hieß in einer Montag veröffentlichten Mitteilung.

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Der Inselstaat Vanuatu hatte die Initiative für den Aufruf bei einem Treffen der Inselstaaten in Fidschi eingebracht. Die Region befinde sich bereits in einem Klima-Notstand, der eine "existenzielle Gefahr" darstelle, hieß es darin. Damit die Inselstaaten tatsächlich den IGH in Den Haag anrufen können, brauchen sie für ihre Initiative eine Mehrheit bei der Generalversammlung der Vereinten Nationen im September.

An dem Gipfel in Fidschi hatten unter anderem auch Australien, Neuseeland, Papua-Neuguinea, Samoa, die Salomonen und Tonga teilgenommen.

Steigende Meeresspiegel und stärker werdende Stürme verursachen bereits jetzt schwerwiegende Probleme im Pazifik, wo viele Menschen nur knapp über dem Meeresspiegel leben. (APA/AFP)

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