Wien

Hausdurchsuchung wegen FPÖ-naher Agentur im Finanzministerium

Betroffen von der Hausdurchsuchung war das Büro einer Beamtin. Es geht um den Verdacht auf Missbrauch von EU-Fördergeldern.

Wien – Ein mit der FPÖ in Zusammenhang gebrachter Verein war am Mittwoch Anlass für eine Hausdurchsuchung im Finanzministerium. Konkret geht es um den Verdacht auf Missbrauch von EU-Fördergeldern durch die „Agentur für europäische Integration und wirtschaftliche Entwicklung" (AEI). Betroffen von der Hausdurchsuchung war das Büro einer Beamtin, die Managerin der Agentur sein soll, berichtete der Standard. Das Ministerium bestätigte die Hausdurchsuchung auf APA-Anfrage.

„Das Finanzministerium kooperiert selbstverständlich vollumfänglich mit den Ermittlungsbehörden und ist an einer raschen Aufklärung des Sachverhalts interessiert", kommentierte das Ressort die Ermittlungen durch die Staatsanwaltschaft Wien. Auch eine interne Prüfung von dienstrechtlichen Konsequenzen gegen die Beamtin sei eingeleitet worden. Konkret lautet der Vorwurf auf Untreue, auch im Rahmen des Verbandsverantwortlichkeitsgesetzes. (APA)

Verwandte Themen