Innsbruck

Straßenbauprojekt bei den Bögen ist beschlossene Sache

Innsbruck – Der Aufschrei war laut: Im Zuge der Errichtung der S-Bahn-Haltestelle Innsbruck-Messe mussten die ÖBB im September 2020 zwölf große Kastanienbäume – auf Stadtgrund – fällen. Bereits im Vorfeld war eine Vereinbarung und Absichtserklärung zwischen der ÖBB-Infrastruktur AG und der Stadt zur Neugestaltung und Entschädigung im Bereich der Viaduktbögen 91 bis 102 unterfertigt worden.

Die neue Straßenraumgestaltung, die vom Stadtsenat nun einstimmig beschlossen wurde, nehme Rücksicht auf die neu zu pflanzenden Bäume, erläutert Stadträtin Uschi Schwarzl (Grüne). „Zudem werden die Lebensbedingungen für die bestehende Baumreihe entlang der Wohnbebauung durch einen durchgehenden Grünstreifen verbessert.“ Die Kosten des Straßenbauprojekts betragen rund 800.000 Euro.

Apropos Grünflächen: Der Grüngürtel Reichenau Ost/Gutshofweg im Stadtteil Pradl – konkret der östlichste Bereich des Gutshofweges zwischen Radetzky- und Rossbachstraße – soll saniert und umgestaltet werden. Im Zuge eines Bürgerbeteiligungsverfahrens habe man Anregungen für die Neugestaltung gesammelt, sagt Schwarzl. „Die Kernelemente wurden aufgegriffen und in Form eines Planungsentwurfes unter dem Titel ‚Das grüne Wohnzimmer‘ ausgearbeitet.“ Zentrales Gestaltungselement ist dabei ein „Ruheplatz“ in Form eines Wasserspiels, umgeben von Sitzelementen und einer Baumreihe. Hollywoodschaukeln und Hängematten sollen zum Verweilen einladen, geplant sind auch Tischtennistische und ein Kleinkinderspielbereich.

Die Umgestaltung soll im heurigen Herbst beginnen und im Frühjahr 2023 abgeschlossen sein. Die Kosten betragen laut Schätzungen ca. 490.000 Euro. (TT)

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