ÖBB

Hitze in Zügen belastet Personal und Fahrgäste in Tirol

Innsbruck – Über „chaotische Zustände“ in den ÖBB-Nahverkehrszügen beschwert sich Thomas Lintner, der Betriebsratsvorsitzende im Bereich Zugbegleitdienst für Tirol und Vorarlberg. Konkret geht es um die Innentemperatur im Fahrgastraum, die zum Teil bis zu 32 Grad betragen soll, was nicht nur „für die Reisenden sehr belastend“ sei, sondern „insbesondere für die Beschäftigten im Zugbegleitdienst“. Diese Arbeitsbedingungen seien der Gesundheit des Zugpersonals abträglich, weshalb Lintner eine sofortige Lösung des Problems fordert und andernfalls mit einer Anzeige beim Verkehrsarbeitsinspektorat droht.

In der ÖBB-Zentrale sei das Problem bekannt, erklärt Pressesprecher Christoph Gasser-Mair. Die hohen Temperaturen würden mit der Fehlfunktion einer technischen Komponente in den Fahrzeugen der Reihe „Talent 1“ zusammenhängen. Die Werkstätten seien bereits angewiesen, das betroffene Bauteil zu prüfen und gegebenenfalls auszutauschen. In der Zwischenzeit seien „die Triebfahrzeugführer angewiesen, die Temperatur im Fahrgastraum manuell zu reduzieren“. (TT)

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