Tennis

Premiere in der Heimat: Kopp gewann in Innsbruck sein erstes ITF-Future

Der Kramsacher Sandro Kopp (l.) setzte sich im Finale des ITF-Turniers von Innsbruck mit 5:7, 6:1, 6:2 gegen Max Houkes (NED/r.) durch.
© Kopp

Von Roman Stelzl

Innsbruck – Neun Spiele, neun Siege – besser hätte das Heimturnier in Innsbruck für Sandro Kopp gar nicht laufen können. Einen Tag nach dem Titelgewinn im Doppel legte der 22-jährige Kramsacher nach und gewann im Einzel sein erstes Future-Turnier auf der ITF Tennis World Tour.

„Im Doppel und Einzel daheim zu gewinnen, ist sehr lässig. Ich habe mich die ganze Woche sehr wohl gefühlt“, meinte Kopp nach dem Finalerfolg beim mit 15.000 US-Dollar dotierten Bewerb in der Tiroler Landeshauptstadt. Im Endspiel von Innsbruck rang der Schützling von Hakan Dahlbo den Niederländer Max Houkes mit 5:7, 6:1, 6:2 nieder. „Im ersten Satz war ein bisschen ein Wackler drinnen, aber danach habe ich mich gut erfangen“, meinte Kopp, dessen siegreicher Doppel-Partner Neil Oberleitner bei den Generali Open an der Seite von Jurij Rodionov aufschlagen wird.

Für Kopp, der 2019 und 2020 in der Kitzbühel-Qualifikation mit einer Wildcard aufschlagen durfte, geht es indes in Dänemark und Schweden auf der ITF World Tour weiter. Für einen Auftritt auf der Challenger-Tour wie zuletzt dank einer Freikarte in Anif (Auftakt-Aus in der Quali) reicht das ATP-Ranking (letzte Woche 693.) derzeit aus eigener Kraft noch nicht.

Dennoch zeigt sich Kopp mit seiner Entwicklung zufrieden. „Tennis ist einfach ein Auf und Ab. Die letzten Wochen waren ganz gut von mir, auch wenn ich ein paar Matches verschwitzt habe. Ich fühle mich momentan wohl“, sagt der 1,85 Meter große Spieler nach den jüngsten Spielen, die ihn um zwei ITF-Titel reicher machten.

Und der Weg an die Spitze ist für Kopp auf jeden Fall nach wie vor einer mit vielen Autostunden. Denn die gut 45 Minuten Fahrzeit von seiner Heimat Kramsach zum Trainings-Stützpunkt Seefeld muss der ehrgeizige Athlet für jedes Training, also fast täglich, zurücklegen. Und das seit nunmehr gut acht Jahren. Ob er da schon mal alle Kilometer in etwa zusammengezählt hat? „Lieber nicht, das täte mir, glaube ich, nur weh“, schmunzelt Kopp.

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