Ersatzkleidung wird beim Reuttener Marktfest dringend angeraten
Von Helmut Mittermayr
Reutte – Bei diesem Fest wird vieles anders, ist die zentrale Botschaft von Bürgermeister Günter Salchner, Reutte-gestalten-Obmann Helmut Hein und Stellvertreter Alexander Wasle. Und das Fest findet nach langer Corona-Pause wieder statt. Gemeint ist das Reuttener Marktfest, das vom Verein Reutte gestalten seit Langem vorbereitet wird. Am Samstag, den 6. August, von 14 bis 24 Uhr sind die Schleusen geöffnet. Jene vier, bei denen nur noch der Einlass in den Untermarktbereich möglich sein wird. Und jene der Wasserspiele im Park, die vor allem Familien unterhalten sollen. Eltern wird dringend geraten, Ersatzkleidung und Handtücher zum Aquapark mit seiner 30-Meter-Rutsche für ihre Kinder mitzubringen, die dort ganz sicher nass werden. Durch die Auslagerung der Wasserspiele in den Park (dort gibt es keinen Eintritt), entsteht mehr Platz im Untermarkt selbst, wo mehr Schirme und Pavillons aufgestellt werden können.
Die Gemeinde ist Veranstalter, der Verein Ausrichter. Damit sei ein gedeihliches Miteinander aller Wirte gesichert, die sich voll einbringen würden. Als das Marktfest noch die Gastwirte selbst organisierten, habe es auch Reibereien gegeben, wusste Helmut Hein. Dies sei nun vorbei.
Fünf Euro kostet erstmals der Eintritt für alle Besucher ab 16 Jahren. Jüngere Gäste können das Fest weiterhin kostenlos besuchen. Alle bekommen Armbänder. Es sei unglaublich, um wie viel etwa die Bühnentechnik teurer geworden ist, lässt BM Salchner wissen. Ohne Eintritt wäre es nicht mehr gegangen, bei den Wirten, die bereits Standgebühr bezahlen und versprochen haben, die Preise von 2019 zu halten, wäre nicht mehr zu holen gewesen. Dieses Marktfest soll das umweltfreundlichste aller bisher abgehaltenen werden. Früher seien an die 30.000 Pappbecher angefallen. Durch den Umstieg auf ein Pfand-Mehrweggeschirr mit Rückgabesystem für Teller, Becher und Besteck reduziere man den alljährlichen Marktfest-Müllberg massiv. Durch Farben wisse der Besucher genau, wo er das Geschirr zurückgeben könne.
„Ab der Sperrstunde um 1 Uhr wird die Security die Gäste mit Engelszungen und deeskalierend dazu bewegen, das Areal zu verlassen und in Lokale zu gehen“, weiß Salchner um die Lärmproblematik.