Auf Dürre folgen Unwetter: Hagel, Muren und Stürme in Norditalien
Betroffen war von den heftigen Unwettern in der Nacht auf Mittwoch vor allem die Lombardei. Laut Wetterexperten ist noch bis Freitag mit Gewittern zu rechnen.
Mailand – Nach der starken Dürre der vergangenen Wochen haben nun Unwetter die norditalienischen Regionen heimgesucht. Betroffen war vor allem die Lombardei. Die Feuerwehr stand in der Nacht auf Mittwoch im Einsatz, um überschwemmte Keller auszupumpen und umgestürzte Bäume wegzuräumen. Bäume stürzten auch auf die Strecke der regionalen Bahnlinie Mortara-Mailand und Pavia-Codogno, die unterbrochen werden musste.
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In der Gemeinde Livigno in der Alpenprovinz Sondrio nahe der Grenze zur Schweiz wurden Straßen und ein Tunnel von Erdrutschen blockiert. Schwere Unwetter mit Hagel gingen über der lombardischen Stadt Pavia nieder. Das verursachte Schäden in der Landwirtschaft. Laut Wetterexperten ist noch bis Freitag mit Unwettern zu rechnen.
Noch nicht alle Brände in Friaul-Julisch-Venetien gelöscht
Trotz des Niederschlags in Friaul-Julisch-Venetien sind immer noch nicht alle Brände gelöscht, die seit über einer Woche in der Region toben. Zumindest seien alle von der Feuerwehr unter Kontrolle gebracht worden, teilten die Behörden mit. Zwei Hubschrauber sind im Resia-Tal im Einsatz, um die Flammen zu löschen. (TT.com, APA)