FI mit heftiger Kritik an Willi nach „Tirol Live“-Interview
Innsbruck – Zwei Tage nach dem „Tirol Live“-Interview von Georg Willi gehen die Wogen weiter hoch. Gestern hat sich der ehemalige Koalitionspartner Für Innsbruck noch zu Wort gemeldet.
Willi würde seine eigenen Interessen über jene der Bürger stellen, hieß es in einer Aussendung. Und Für Innsbruck ortet einen internen Machtkampf bei den Grünen, der Willi offenbar dazu zwinge, seine Kandidatur „in zwei Jahren festzulegen und parteiinterne Widersacher auf Distanz zu halten“. Eine davon, so mutmaßt FI, könnte die scheidende Landesrätin Gabi Fischer sein.
📽️ Video | Georg Willi in „Tirol Live“
Anstatt für die Stadt und ihre Menschen zu arbeiten, beschäftige sich der Bürgermeister mit sich selbst, sagt KO GR Lucas Krackl. „Bei den Wohnungsvergaberichtlinien für Innsbrucks Mittelstand geht alles viel zu langsam, die Vorbereitung neuer städtischer Wohnbauprojekte liegt spürbar auf Eis. Auch die Sanierung der Altstadt stockt.“ (TT)