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LGBTQIA+ in Tirol: „Es wechseln Menschen auch die Straßenseite“

Bunt, schrill, fröhlich und friedlich: So wurde gestern in Innsbruck gefeiert.
© Thomas Böhm

Getuschel, Blicke, aber auch Gewalt. Im Alltag erfahren Menschen, die nicht heteronormativ leben, noch immer sehr viel Diskriminierung.

Innsbruck – Vielfalt der Farben – Vielfalt der Menschen: Gestern Samstag wurde auf der Nordkette die 13 Meter lange Regenbogenflagge der heurigen und damit 12. Tirol Pride gehisst. Rund um den Christopher Street Day (CSD) feierten über 3000 queere und nicht-binäre Menschen, Lesben, Bisexuelle, Schwule, trans- und intergeschlechtliche Personen mit einer bunten Parade zwei Tage lang in Innsbruck. Demonstriert wurde vor allem für Sichtbarkeit und Akzeptanz in der Gesellschaft.

​📽️​ Video | Christopher Street Day in Innsbruck:

Welche Botschaft wollten Sie mit der Kundgebung, die unter dem Motto „Gipfeltreff der Vielfalt“ stand, nach außen senden?

Markus Möller: Wir wollten zeigen, wie vielfältig, bunt und zahlreich die Menschen der LGBTQIA+-Community sind, und der Gesellschaft ein starkes, sichtbares Zeichen geben.