Radsport

Neuer Streckenrekord und neue Sieger beim Arlberg Giro

Stefan Kirchmair (Mitte) fuhr in St. Anton nicht nur zum Sieg – der Tiroler sorgte auch für einen neuen Streckenrekord beim Arlberg Giro.
© Zangerl

Der Tiroler Stefan Kirchmair und die Deutsche Julia Schallau triumphierten bei der 11. Auflage des Arlberg Giro in St. Anton.

Von Toni Zangerl

St. Anton – Hochklassiger Radrennsport der Amateurszene – für das stand am Sonntag wieder einmal die bereits 11. Auflage des Arlberg Giro (150 Kilometer, 2500 Höhenmeter) in St. Anton. Am Ende gab es einen Streckenrekord sowie in Person von Stefan Kirchmair (Tirol) und Julia Schallau (GER) neue Siegesgesichter.

Der kollektive Frühsport hatte bereits um 6 Uhr beim Start in der Fußgängerzone die Touristen frühzeitig aus den Betten gerissen. In drei Startblöcken wurden die 1500 Radler auf die Strecke gelassen – über den Arlbergpass, das Montafon, die Bieler Höhe, Paznaun und Stanzertal. Dabei gab es bereits bei der Auffahrt zur Bieler Höhe in der Silvretta die Vorentscheidung: Eine sechsköpfige Gruppe um Michael Spögler und Stefan Kirchmair übernahm die Spitze und prägte bis zum Zielsprint das Rennen. Da setzte sich Kirchmair, der sich 2019 im Zielsprint noch als Dritter (Sieger damals Mathias Nothegger) geschlagen geben musste, diesmal durch. „Ich kannte den Zieleinlauf ja bereits, wusste daher, wo ich entscheidend antreten musste“, sollte der Neo-Sieger später sagen. Seine 3:53:37 Stunden bedeuteten neuen Streckenrekord. Nur knapp eine halbe Stunde später überquerten auch die Damen mit Neo-Siegerin Julia Schallau (GER) in 4:28:17 Stunden die Ziellinie. In Abwesenheit der Lokalmatadore Daniel Federspiel und Daniela Traxl-Pintarelli (beide krank) wurden die neuen Sieger gehörig gefeiert.