Platz vier für Tirolerin Miterwallner bei Weltcup-Schlammschlacht
Tirols Bike-Ass Mona Mitterwallner überzeugte im Regenrennen von Snowshoe (USA) als Vierte, ein ÖRV-Downhiller schrieb Geschichte.
Snowshoe – Es waren beileibe nicht Bedingungen, wie sie die Silzerin Mona Mitterwallner gerne hat. Aber die Cross-Country-Mountainbikerin zeigte beim Weltcup in Snowshoe (US-Bundesstaat West Virginia) in Abwesenheit ihrer rekonvaleszenten Landsfrau Laura Stigger (Haiming/Infekt) trotz anhaltenden Regens und tiefen Bodens, dass sie auch dann mit den Besten würde mithalten können. Die 20-Jährige, von Startplatz 7 aus ins Rennen gegangen war, beendete die siebente Weltcup-Station auf Rang vier und liegt zwei Rennen vor Schluss auf Gesamtrang 6.
Der Steirer Andreas Kolb indes hat es als erster österreichischer Downhill-Mountainbiker in der fast 30-jährigen Weltcup-Geschichte auf das Podest geschafft. Der heuer schon zu drei Top-Sechs-Ergebnissen und EM-Gold geraste Schladminger wurde Dritter. Auf den zum vierten Mal in diesem Jahr siegreichen Franzosen Amaury Pierron fehlten 1,808 Sekunden. Auch der Brite Bernard Kerr war etwas schneller.
Kolbs steirischer Landsmann David Trummer fuhr als Zehnter ebenfalls ins Spitzenfeld.
Im Frauen-Rennen belegte die zuletzt in Andorra erstmals in dieser Saison siegende Weltcup-Titelverteidigerin Valentina Höll mit deutlichem Rückstand auf die Podestplätze Rang vier. Die nächste und vorletzte Station des Saison folgt kommendes Wochenende im kanadischen Mont Sainte Anne. (APA, TT)