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WSG verspielte Führung: Den Bayern ist das auch schon passiert

„Extrem bitter, aber selber schuld“, lautet das Fazit bei der WSG Tirol, nachdem man in der dramatischen Nachspielzeit noch zwei Treffer zum letztlich gerechten 2:2-Remis gegen Austria Klagenfurt kassierte.

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Buchstäblich wie begossene Pudel schlichen die WSG-Kicker Forst, Sulzbacher, Ertlthaler und Schulz nach dem 2:2-Ausgleichstreffer vom Platz.
© APA/EXPA/STEFAN ADELSBERGER

Von Wolfgang Müller

Wattens – „Nein. So etwas ist mir weder als Spieler noch als Trainer untergekommen. Extrem bitter“, konnte Thomas Silberberger das 2:2 gegen Austria Klagenfurt am Tag danach noch immer nicht so richtig fassen. Erinnerte an die historische Bayern-Pleite im Champions-League-Finale gegen Manchester United 1999. Da führten die Münchner in Barcelona 1:0 und kassierten in der Nachspielzeit noch zwei Tore. Ein ähnlicher Fußball-Film lief im Tivoli ab. Schließlich führte die WSG trotz durchwachsener Leistung in Minute 90 noch 2:0, um dann mit dem Schlusspfiff in Unterzahl und mit nur einem Punkt in die Kabine zu schleichen. „Einfach sehr schade, weil uns zwei Punkte mehr vor den nächsten Aufgaben bei der Austria und in Ried gutgetan hätten. Aber scheinbar brauchen wir es, dass uns das Wasser ständig auf Oberkante Unterlippe steht“, so Silberberger.


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