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Vermeintlicher Raub in Innsbruck war missglückter Drogendeal

Anfang Mai kam eine 20-Jährige abends zur Polizei. Ein Unbekannter habe ihr einen vierstelligen Betrag entrissen. Das war offenbar nicht die Wahrheit, wie die Polizei nun mitteilte.

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Statt einer jungen Frau Drogen um einen vierstelligen Betrag zu übergeben, soll ein 18-Jähriger mit dem Geld abgehauen sein.
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Innsbruck – Ein vermeintlicher Raub in Innsbruck Anfang Mai entpuppte sich als missglücktes Drogengeschäft. Wie die Polizei am Dienstag mitteilte, wurde nun ein 18-Jähriger ausgeforscht, der eine junge Frau um ihr Geld gebracht haben soll.

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Die 20-Jährige hatte am Abend des 7. Mai Anzeige erstattet. Ein Unbekannter sei in der Speckbacherstraße auf sie zugekommen und habe ihr ihr Geld – einen niedrigen vierstelligen Betrag – entrissen. Die Scheine habe sie in ihrem Pullover versteckt gehabt. Der Täter sei geflüchtet. Sofort rückten mehrere Streifen zur Fahndung aus. Diese verlief jedoch negativ.

Im Laufe der Befragung verwickelte sich die junge Einheimische jedoch in Widersprüche. Am Ende habe die Frau gestanden, den Raub nur erfunden zu haben. Sie habe von einem Unbekannten Suchtmittel um das Geld kaufen wollen. Doch sie sei betrogen worden und der Täter sei mit ihrem Geld geflüchtet.

Nun konnte die Polizei einen 18-jährigen Verdächtigen ausforschen. Der Syrer wird wegen Verdachts des Diebstahles und Vergehens nach dem Suchtmittelgesetz der Staatsanwaltschaft Innsbruck angezeigt. Auch auf die 20-Jährige kommen noch Anzeigen zu – wegen Vortäuschung einer mit Strafe bedrohten Handlung und des Verdachts eines Vergehens nach dem Suchtmittelgesetz. (TT.com)


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