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Kleiner Dorfladen eröffnet: Die Lechkramerin belebt Wängle

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In Wängle wurde ein kleiner Dorfladen eröffnet. BM Florian Barbist, Betreiberin Bea Wörle und die Hausbesitzer Maria und Fritz Gebhard (v. l.) freuen sich über die neue Einkaufsmöglichkeit im Ort.
© Mittermayr

Wängle – Bea Wörle wagt die Selbstständigkeit. Und das in einem Umfeld, das ihr alles abverlangen wird. Die Wänglerin hat mitten im Ort einen kleinen Lebensmittelladen eröffnet – am Standort der ehemaligen Metzgerei Gebhard, zuletzt Außenstelle Bäckerei Ihrenberger, die vor rund einem Jahr zusperrte. Am Montag hat „Die Lechkramerin – Der Dorfladen am Lechweg“ aufgesperrt und wird zum Start täglich von 6.30 bis 12.30 Uhr von Montag bis Samstag geöffnet haben. Wörle will die Öffnungszeiten der Nachfrage anpassen, also vielleicht noch nachjustieren. Zielgruppe sind die Wängler, Schule und Kindergarten, Kaffeetrinker und LechwegGeher – in Wängle startet die letzte Etappe nach Füssen.

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Bürgermeister Florian Barbist ist es wichtig, den Dorfladen im Ort und damit eine Grundversorgung gesichert zu haben, auch wenn die großen Lebensmittler in Reutte nicht weit entfernt sind. In der Gemeinderatssitzung Anfang Juli hatte es einen einstimmigen Beschluss gegeben, das Projekt zu unterstützen. Die Gemeinde wird Pacht und Betriebskosten tragen, denn mit großen Gewinnen wird nicht gerechnet.„Wir werden auch keine Apothekerpreise haben und leistbar sein“, erklärt Wörle. Im Sortiment finden sich fast ausschließlich in Bezirk und Region produzierte Waren. Eine Kaffee-Ecke soll zudem Kunden anziehen. (hm)

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