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Facettenreiche Ausstellung zu Edith Stein in Stift Stams

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Günther Bader, Petra Steinmair-Pösel und German Erd (v. l.) laden nach Stift Stams zur Ausstellung über Edith Stein.
© Parth

Stams – Der Namensgeberin der katholisch-pädagogischen Hochschule (KPH) in Stams und Patronin Europas zu Ehren lädt Stift Stams ein, Edith Stein näher kennen zu lernen. Neben einer künstlerischen Auseinandersetzung mit dem Leben und Wirken der vor genau 80 Jahren in Auschwitz Ermordeten – siehe Kulturseite – nähert sich eine Ausstellung dem Wesen der Ordensfrau an.

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Für den Bischof der Diözese Innsbruck, Hermann Glettler, bündelt die Person Edith Stein das 20. Jahrhundert „wie in einem Brennglas“. Sämtliche Spannungen und vermeintlichen Gegensätze vereint Stein in ihrer Vita. Als geborene Jüdin, stets auf der Suche nach Glauben und Wahrheit, war sie letztlich katholische Christin. Als Mystikerin war Stein zugleich auch anerkannte Wissenschafterin und promovierte als eine der ersten Frauen in Deutschland in Philosophie. „Wir wollen unseren Besuchern eine kleine, museumspädagogische Einführung zur Ausstellung mit auf den Weg geben, zumal die Leute auf der Straße noch sehr wenig über Edith Stein wissen“, informiert der Abt von Stift Stams, German Erd.

Zusammen mit KPH-Rektorin Petra Steinmair-Pösel, Günther Bader, Helmuth Nindl und Maria Schuchter wurde ein Konzept entwickelt, wie die Besucher in zehn Stationen vom Leben Edith Steins erfahren. „Wir haben versucht, der Impulsgeberin und brillanten Philosophin gerecht zu werden und ihr Leben ins Heute zu holen. Deshalb haben sich auch unsere Studenten mit der Namensgeberin ihrer Hochschule beschäftigt“, bestätigt die Rektorin. Als Frau mit einer starken Innenwelt stemmte sich Stein gegen die Dunkelheit des Dritten Reichs und war gegen die davon ausgehenden Manipulationen immun. „Auch davon kann man heutzutage, in unserer nervösen Zeit, profitieren. Ihr Geist und ihre prägende Gestalt wirken bis heute nach“, bestätigt Bischof Glettler. Er erkennt Stein als Persönlichkeit, die anderen den Blick auf neue Horizonte ermöglicht hat. „Edith Stein ist eine Figur der Versöhnung“, so Bischof Hermann. (top)


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