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NEOS-Chef Oberhofer in Reutte: Große Tunnel Bedingung für eine Koalition

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Kandidatenvorstellung im NEOS-Erfolgsbezirk Reutte (v. l.): Markus Moll, Dominik Oberhofer und Matthias Schmitzberger.
© Mittermayr

Von Helmut Mittermayr

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Reutte – Die Landtagswahlen nahen und die Oppositionsgruppen stecken ihre Claims ab, was ihre unumstößlichen Eintrittsbedingungen für eine künftige Koalition mit der ÖVP wären. Bei der Vorstellung der Außerferner Bezirkskandidaten im Café/Restaurant Novellis in Reutte formulierte NEOS-Landeschef Dominik Oberhofer so eine „Conditio sine qua non“. Wer die NEOS in der Tiroler Landesregierung willkommen heißen wolle, der müsse Tunnel bauen. Und zwar große. Dies sei eine der fünf alternativlosen Bedingungen.

„Die längste Autobahn Deutschlands endet bei uns im Nirwana und geht in eine Landstraße über. So kann das nicht weitergehen.“ Wenn man europäisch denke, könne man nicht „so asozial zu Europa“ sein, erklärte Oberhofer. Der Außerferner Spitzenkandidat Markus Moll (Platz 12 Landesliste), ein in der Stahlmarktforschung tätiger Unternehmer, konkretisiert: „Dreispurig von der Grenze Vils bis nach Bichl- bach und von dort in zwei zweispurigen Röhren nach Nassereith und gleich weiter ins Inntal.“ Das Nadelöhr müsse aufgeweitet werden.

Wann immer die liberalen NEOS als klassisch urbane Partei wahrgenommen werden, verweisen sie auf das Außerfern. „Wir können Land“, so Landtagsklubobmann Oberhofer im Jugendsprech. „Bundesweit 5,2 Prozent, im Bezirk Reutte 7 Prozent. Hier haben wir bei Wahlen teils größere Erfolge als in Wien.“ Auch Moll, der beruflich international unterwegs ist, fällt kein Grund ein, warum man am Land nicht genauso NEOS wählen könnte. NEOS seien besonders attraktiv für junge Wähler und Frauen.

Der zweite Kandidat, als Gartenbauer ebenfalls ein Unternehmer, heißt Matthias Schmitzberger und ist wie Moll in Ehrwald beheimatet.


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