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Erstmals mehr uneheliche als eheliche Babys in England und Wales

Seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1845 gab es noch nie mehr unverheiratete oder in eingetragener Partnerschaft lebende Mütter als verheiratete.

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Symbolfoto.
© APA/dpa/Sebastian Gollnow

London – In England und Wales sind im vergangenen Jahr erstmals mehr Babys von unverheirateten Müttern geboren worden als von verheirateten. Mütter von 51,3 Prozent der Neugeborenen waren zum Zeitpunkt der Geburt unverheiratet oder in einer eingetragenen Lebenspartnerschaft, teilte die nationale Statistikbehörde ONS am Mittwoch mit.

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Seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1845 gab es noch nie mehr unverheiratete oder in eingetragener Partnerschaft lebende Mütter als verheiratete. Insgesamt wurden im vergangenen Jahr in England und Wales 624.828 Geburten registriert. "Das folgt einem Langzeittrend von sinkenden Eheschließungsraten und einer steigenden Anzahl von Paaren, die unverheiratet zusammenleben", sagte James Tucker vom Statistikamt laut Nachrichtenagentur PA.

Allerdings seien die Auswirkungen, die die Pandemie auf Eheschließungen hatte, noch nicht vollständig absehbar, weshalb Tucker vor voreiligen Interpretationen der Zahlen warnt. Während Corona-bedingter Lockdowns konnte nur in kleinem Kreis gefeiert werden, weshalb viele Feiern verschoben wurden. (APA/dpa)

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