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Zillertaler Schützen voller Mut und Zuversicht

Beim 24. Zillertaler Schützenregimentstreffen in Fügen will man auf dem Boden bleiben und alte Werte, Kameradschaft sowie Tradition in den Fokus rücken. Ein Fest fürs ganze Tal, das ohne Pomp glänzen soll.

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BM Dominik Mainusch (l.) und BM Josef Unterweger (r.) freuen sich mit den Schützen Herbert Empl, Günther Schweinberger, Anton Leo und Josef Hauser (v. l.) über das bevorstehende Regimentstreffen in Fügen.
© Fankhauser

Von Eva-Maria Fankhauser

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Fügen – Es ist eine große Ehre für sie, aber auch ein riesiger Berg Arbeit. Denn die Schützenkompanie Fügen-Fügenberg lädt am 27. und 28. August zum 24. Zillertaler Schützenregimentstreffen. „Heutzutage ist es nicht selbstverständlich, dass Kompanien so eine große Veranstaltung von sich aus auf die Beine stellen wollen und auch die Auflagen erfüllen. Das erfüllt mich mit Stolz“, sagt Batallionskommandant Günther Schweinberger.

Dafür legen sich die Fügener und Fügenberger Schützen mächtig ins Zeug. Seit Monaten wird alles bis ins kleinste Detail geplant, besprochen, beantragt und beschlossen. „Wir haben nur alle 18 Jahre die Chance, so ein Treffen bei uns durchzuführen, da nimmt man die viele Arbeit und Bürokratie gerne in Kauf“, sagt Hauptmann Josef Hauser. Die größte Herausforderung liege darin, die Menge an Personen zu koordinieren. „Das geht von Anreise und Aufstellung, Genehmigungen bis hin zur Mithilfe der Feuerwehr, die rund 60 Mann stellt. Bei der Verpflegung hilft uns der Kohlerhof“, sagt Hauser. Ein Mammutprojekt. Aber eines, das auf keinen Fall „pompös oder übertrieben“ sein soll.

Das ist auch BM Dominik Mainusch wichtig: „Wir freuen uns, in diesen schwierigen Zeiten ein Signal setzen zu können für die Tiroler Identität, Kultur und Tradition – dass das nicht zu kurz kommt. Trotzdem wollen wir bodenständig bleiben und uns auf die alten Werte und Kameradschaft besinnen.“ Für Hauser ist klar: „Das Wichtige ist, dass wir endlich wieder alle im Tal zusammenkommen.“

Der Zillertaler Regimentskommandant Major Herbert Empl zeigt sich dankbar für den Einsatz. Der Aufwand, organisatorisch wie finanziell, sei enorm, aber mit 1400 Trachtlern von Schützen bis Musikanten und bis zu 1500 Besuchern pro Tag sei es eine besondere Veranstaltung. „Das Motto ‚Mut und Zuversicht‘ trifft es voll und ganz. Es erwartet die Besucher ein tolles Programm“, verrät der Fügenberger BM Josef Unterweger.

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Der Auftakt ist am Samstag um 17 Uhr beim Schlossplatz in Fügen. „Historiker Peter Mader wird die Geschichte von Fügen, den Schützen und dem Schloss erzählen – ein Highlight“, sagt Anton Leo. Danach gehtʼs mit der Partyband Volxrock in der Festhalle weiter. „Am Sonntag erfolgen um 6 Uhr drei Böllerschüsse, dann marschieren die Trommler durchs Dorf und kündigen den Tag an“, sagt Hauser. Um 9 Uhr findet der Sternmarsch mit allen 15 Kompanien des Tales, vier Gast-Kompanien und vier Musikkapellen zur Feldmesse statt. Danach wird in der Festhalle gefeiert.


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