Innsbrucker FPÖ übt wegen Stromausfall Kritik am Magistrat
Innsbruck – Der freiheitliche GR Andreas Kunst kann mit der Aussage des 2. Vize-BM Johannes Anzengruber wenig anfangen. Dieser hatte den jüngsten Blackout mit den Worten kommentiert, dass Innsbruck mit einem blauen Auge davongekommen sei. Kunst fragt sich: „Wenn es schon bei einem mehr als halbstündigen Stromausfall zu Problemen gekommen ist, wie wirkt sich ein internationaler Blackout-Notfall aus, der tagelang andauern kann?“ Der FP-Mandatar verweist darauf, dass im Stadtmagistrat „auf das Intranet und verschiedene Daten und Mailsysteme nicht zugegriffen werden konnte“. Kunst wundert sich, warum das Innsbrucker Rathaus nicht mit einer Notstromversorgung ausgestattet ist. Der Freiheitliche fordert Anzengruber auf, die Abteilungen des Magistrats künftig bei Stromausfällen einsatzfähig zu halten. Für den nächsten Gemeinderat kündigte Kunst dazu eine umfangreiche Anfrage an. (TT)