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Kritik an Abschuss von Wölfen wird immer lauter: Anzeigen stehen im Raum

Die Kritik an der geplanten Entnahme zweier Beutegreifer, die Welpen führen, wird immer lauter.

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(Symbolbild)
© DPA

Innsbruck – Dass in Lavant zwei Wölfe, die Welpen führen, entnommen werden sollen, hat weit über Tirol hinaus für Aufsehen gesorgt. Nun mehren sich kritische Stimmen gegenüber dem Festhalten der Landesregierung an diesem Plan. Sogar Anzeigen stehen bei einem Abschuss der Elterntiere im Raum.

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„Ethisch gesehen ist es vollkommen unverantwortlich, eine derartige unmenschliche und barbarische Gräueltat zu begehen“, sagt Jürgen Stadler von der Tierschutzorganisation Pfotenhilfe. In einer Aussendung nennt er die behördlich verordnete Entnahme der Wolfseltern, durch den deren Junge qualvoll sterben würden, „eindeutig vorsätzliche Tierquälerei und mutwillige Tötung. Im Falle einer solchen Straftat werden wir sowohl die Behördenvertreter als auch die Täter anzeigen.“ Der Verein gegen Tierfabriken (VgT) will heute zwischen 15 und 17 Uhr bei der Annasäule in Innsbruck gegen den Abschuss demonstrieren.

Auch Tirols Umweltanwalt Johannes Kostenzer hat sich inzwischen in die Diskussion eingeschaltet. Die Entnahme der beiden Wölfe nennt er „nicht verantwortbar“ und ruft „zu einer Rückkehr zur Sachlichkeit“ auf. „Im Fall der Tötung dieser Elterntiere würden sich die Verantwortlichen den zu erwartenden strafrechtlichen Konsequenzen zu stellen haben.“ (bfk)

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