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Unternehmensgründungen in Tirol trotz vieler Unsicherheiten stabil

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Mit 51,6 Prozent haben die Frauen die Nase vorn.
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Innsbruck, Wien – Gestern präsentierte die Wirtschaftskammer Österreich die Zahl der Firmengründungen im ersten Halbjahr. Demnach gab es in Tirol im ersten Halbjahr 1640 Neugründungen. „Tirols Jungunternehmer waren schon während der Corona-Krise positive Stimmungsmacher und haben die Ärmel hochgekrempelt und sie lassen sich ihren Optimismus auch durch den Ukraine-Krieg und die Teuerung nicht nehmen“, betont Dominik Jenewein, Landesvorsitzender der Jungen Wirtschaft Tirol.

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Mit einem Anteil von 47 % dominierte im Spartenvergleich wieder das Gewerbe und Handwerk – gefolgt vom Handel mit 22,8 % und der Sparte Information und Consulting mit 17,7 %. Bei der österreichweiten Auswertung der Gründerzahlen haben Frauen mit 51,6 % die Nase vorn. Die meisten Gründungen gab es mit knapp 31 % in der Altersgruppe der 30- bis 40-Jährigen.

Österreichweit hat es im ersten Halbjahr mit 18.126 um 7,7 % bzw. um rund 1500 weniger Neugründungen als im Vorjahreszeitraum gegeben, der Wert von vor der Pandemie wurde damit aber einmal mehr deutlich übertroffen. Die Zahl der Neugründungen habe sich zuletzt auf hohem Niveau eingependelt, sagte die Leiterin des Gründerservice der WKÖ, Elisabeth Zehetner-Piewald. Zwar gebe es aktuell einige Krisen zu bewältigen – Stichwort Teuerung –, aber einen größeren Rückgang der Gründungen in naher Zukunft erwartet Zehetner-Piewald dennoch nicht. Im Sinne einer weiter positiven Entwicklung brauche es aber eine Verbesserung der Rahmenbedingungen, etwa in Form eines Beteiligungsfreibetrags, der Anreize in der Finanzierung schaffen könne. Bei der Arbeitslosenversicherung für Selbstständige sollte nachgeschärft werden, um hier zusätzliche Sicherheit zu schaffen.

. (Kürzel)

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