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Jean-Claude Juncker zur Lage in Europa: „Italien können wir nicht retten“

Der frühere EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker warnt vor einem Rechtsruck in Italien. Wladimir Putins „Rückfall in finstere Zeiten“ habe ihn kalt erwischt: „Ich habe ihn falsch eingeschätzt.“

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Jean-Claude Juncker hätte sich die Kehrtwende Bayerns beim Transitverkehr früher gewünscht. „Dann hätten wir viel weniger Zeit verloren.“
© Mader

Vor einem Jahr sprachen wir über die Pandemie und Sie sagten, wir würden als bessere Europäer aus dieser Krise hervorgehen. Bleiben Sie dabei?

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Jean-Claude Juncker: Erstaunlicherweise ja. Während der Pandemie haben wir begriffen, dass nationale Alleingänge nicht zum Ziel führen. Dann kam die Ukraine-Krise und die europäischen Staaten haben sich nicht auseinanderdividieren lassen. Vielleicht wäre das ohne die Pandemie nicht so selbstverständlich möglich gewesen.

Aber was ist mit Ungarns Regierungschef Orbán oder dem Alleingang des österreichischen Bundeskanzlers Karl Nehammer, nach Moskau zu fliegen?


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