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Mercedes C-Klasse All-Terrain: Daimlers Offroad-Kombi für Freizeit und Oper

Die vornehme Nische der geländetauglichen Kombis ist mit der neuen Mercedes C-Klasse All-Terrain um einen Vertreter reicher.

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Gelände-Applikationen stehen dem T-Modell nicht nur gut, sondern bieten auch Schutz im Alltag.
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Von Reinhard Fellner

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Innsbruck – Noch vor dem SUV-Boom ergänzten insbesondere Premium-Hersteller ihre Kombis um Offroad-Versionen mit Allrad-Antrieb. Ein Mehr an Bodenfreiheit, Unterfahrschutz und stabile Kunststoffanbauteile – fertig war der geländetaugliche Kombi. Dieses Konzept begeistert bis heute Landadel und sonst solvente Kunden. Paaren sich doch alle Talente eines SUV mit dem Komfort, der Fahrdynamik und den Unterhaltskosten eines normalen Kombi-Pkw.

Bei Mercedes heißen solche Kombis All-Terrain. Bislang schmückte sich allein das T-Modell der E-Klasse mit dieser Bezeichnung. Bei einem Geländefahrtraining im Ötztal bewies der E-Kombi unter Beteiligung der TT bereits seine Kletterkünste. Ob auf Schnee und Eis am Gletscher oder auf eigens präparierten Waldwegen mit enormer Steigung bewies der noble Schwabe unerwartete Nehmerqualitäten.

Mit Einführung der neuen C-Klasse gibt es das T-Modell nun ebenso als All-Terrain. Eine reizvolle Kombination, die mit Mildhybrid-Diesel oder -Benziner mit jeweils rund 220 PS angeboten wird. Wir testeten die Benzinvariante, dessen 1,5-Liter-Benziner mit 204 PS von einem 20-PS-Elektromotor unterstützt wird. Dieser stemmt zusätzlich bis zu 200 Newtonmeter auf die Antriebswellen, was sich schon beim kraftvollen Anfahren bemerkbar macht. Sonst erlaubt diese Hybridkombination fast lautloses Dahingleiten oder sportliche Fortbewegung, was den Benziner im 1795-Kilo-Kombi hörbar fordert und Verbrauchswunder im Test unterband (8,1 Liter).

Wenn’s halt nicht so Spaß machen würde: Fahrwerk und Lenkpräzision sind nämlich vom Feinsten. Keine Spur mehr vom trägen Fahrgefühl früherer Modelle. Wer möchte, gleitet im Comfort-Modus jedoch schon relativ oberklassig über die Straßen. Dazu tragen auch die hervorragenden Vordersitze der C-Klasse bei.

Zur Normalversion kommen aufgrund einer um 40 Millimeter erhöhten Bodenfreiheit auch etwas mehr Übersicht und der bequemere Einstieg. Bei all dem trendigen Auftritt – ein ganz sachlicher Vorteil, gleichwie die montierten Reifen mit einem bordsteinsicheren Seitenwand-Querschnitt von 55. Ist der Feldweg dann doch mit tiefen Schlaglöchern gespickt, sollte ein Unterfahrschutz helfen, gegen die Gefahren des Großstadtdschungels kratzfeste Kunststoffbeplankungen.

Praktisch: Neben einem Offroadprogramm bietet der All-Terrain für steilste Wege oder verschneite Bergsträsschen eine elektronische Bergabfahrhilfe an, die den Benz abwärts bei geringer Geschwindigkeit sicher in der Spur hält.

Nicht nur für alpine Regionen also ein nahezu ideales Auto für alle Wetter und Jahreszeiten. Dazu erwirbt man aber eben nicht nur einen geländegängigen Kombi mit einem durchdachten Laderaum von bis zu 1510 Litern (490 Normalstellung), sondern auch eine in allen Belangen hochmoderne Mercedes C-Klasse. Es gibt nur ein Resümee: Wenn es ein T-Modell sein soll, dann nehmen Sie unbedingt den All-Terrain. Sogar der Preisunterschied beträgt bei 64.744 Euro nur wenige hundert Euro zur Normalversion. Vier Jahre Garantie haben alle, den besseren Werterhalt der Offroader.


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