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Mazda CX-5: Der Grenzgänger reist erstklassig

Mazdas beliebter Hochbeiner bewies uns schon Ende April, dass die dezenten Änderungen des heurigen Facelifts ihre Wirkung nicht verfehlen. Jetzt durften wir ihm in puncto Reisequalitäten auf den Zahn fühlen.

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Die Ausstattungslinie „Newground“ sorgt für den besonders sportlichen Auftritt des Mazda CX-5.
© Letzner

Von Lukas Letzner

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Lefkas – Die Urlaubszeit ist doch die schönste Zeit, und die Vorfreude darauf ist, vor allem heuer, sehr groß. Wer, so wie wir, die Reise mit dem Auto bestreitet, ist froh, wenn man einen vierrädrigen Partner an der Seite hat, auf den man sich in jeder Lebenslage verlassen kann. Wir durften kürzlich unsere Reise nach Griechenland antreten und bei der Gelegenheit die Langstreckenqualitäten des überarbeiteten Mazda CX-5 überprüfen.

Wer den Urlaub mit Kind und Kegel genießen möchte, für den steht anfangs natürlich der Stauraum an erster Stelle. Und davon hat der CX-5 einiges zu bieten. Bei aufgeklappter Rückbank lässt er immerhin 510 Liter (maximal 1626 Liter) hinter seiner schicken Heckklappe verschwinden. Schnell war also klar, dass auch die fünfte Sporttasche noch im Kofferraum untergebracht werden kann. Als äußerst praktisch entpuppte sich dabei ein zusätzliches Bodenfach, in dem sich bequem kleinere Gegenstände verstauen lassen. Außerdem fanden wir – der Ausstattungslinie „Newground“ seis gedankt – den doppelseitigen Ladeboden äußerst praktisch. Hier kann man jetzt seine Badesachen und andere Dinge auf die wasserabweisende und abwischbare Kunststoffplatte ablegen und verschmutzt so den Teppich nicht. Da wir aber, neben unserem Gepäck, diverse Sportgeräte verstauen mussten, und unser Testwagen über eine Anhängerkupplung verfügte, konnten wir unseren Gepäckraum mittels Anhänger erweitern. Eine Herausforderung, die man im Alltag zumindest nicht ständig bewältigen muss.

Doch nicht nur der Platz fürs Gepäck ist bei längeren Fahrten entscheidend, man will ja auch noch bequem sitzen. Und das kann man im CX-5 sowohl vorne als auch hinten. Dank der angenehmen Polster übersteht man eine siebenstündige Autofahrt problemlos, für Schlüssel und Reisepass findet sich schnell die richtige Ablage und dank Ladeschale fürs Smartphone und Apples CarPlay (das hat bisher gefehlt) sind auch die Kinder entsprechend unterhalten. Die Bedienung der Multi-Media-Einheit mittels Touchscreen (im Stand) oder Dreh-Drück-Schalter fällt kinderleicht und der ausgezeichnete Materialmix sorgt dafür, dass man sich auf Anhieb wohlfühlt.

Als echtes Highlight hat sich der 2,2-Liter-Vierzylinder-Diesel mit Bi-Turbo-Aufladung erwiesen. Das Gepäck und die 750 Kilogramm unseres ungebremsten Anhängers (gebremst zieht der CX-5 maximal 2100 Kilogramm) waren keine große Herausforderung für die 184 Pferde und das maximale Drehmoment von 445 Nm ermöglichte selbst bergauf noch ordentliches Beschleunigen. Das angenehm straffe Fahrwerk und die direkte Lenkung sorgen zudem dafür, dass der Anhänger den Hochbeiner selbst auf der kurvigen Brennerautobahn nicht aus dem Konzept bringt.

Bei Nachtfahrten überzeugen die neuen Leuchten, denn das Matrix-LED-Lichtsystem knipst jetzt 20 (anstatt bisher 12) LED-Lichtblöcke ein und aus. Bei Bologna kann man dann den Stauassistenten testen, der jetzt bis 55 km/h die Fahrspur hält. Der Notbremsassistent, der jetzt serienmäßig mitfährt, kam Gott sei Dank nicht zum Einsatz.

Dafür konnten wir den Allradantrieb ausgiebig testen, denn wer schon einmal mit dem Auto in Griechenland war, der weiß, dass man sich gelegentlich auch im Schotter bewegen muss. Dank der großen Bodenfreiheit werden derartige Eskapaden schon fast zum Vergnügen. Mühelos erklimmt man auch grobschottrige Steigungen. Das Gesamtpaket im Mazda CX-5 stimmt also und mit 48.440, die unser Testwagen kostete, hält er sich preislich im Rahmen.


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