Nesselnde Gefahr: Das hilft nach dem Stich einer giftigen Qualle
Medusen verderben oft den Badespaß. Dabei sind manche Arten in Europa harmlos. Wird man von einem giftigen Tier gestochen, sind einige Regeln zu befolgen.
Von Manuel Lutz
Im Meer treiben, das Wetter genießen und an nichts denken. Klingt nach dem perfekten Sommer-Urlaub, um nach dem Stress der vergangenen Wochen zu entspannen. Doch plötzlich kommt es zu einer ungeplanten Begegnung, unter Wasser wird das Bein touchiert und es schmerzt.
Bei dem Gedanken an Quallen vergeht derzeit vielen Urlaubern die Lust auf einen erholsamen Badetag im Meer. Die zunehmenden Meldungen über eine vermeintliche Quallenplage in der Mittelmeerregion schrecken Urlauber zusätzlich ab. „Dass es im Meer generell mehr Quallen gibt, führt man darauf zurück, dass die Meere überfischt sind und es somit an Feinden mangelt“, weiß Michael Mitic, Direktor vom Haus des Meeres Wien. Dies sei aber kein heuriges Problem, sondern eines der vergangenen Jahre. Wo Medusen auftreten, könnte man nicht vorhersagen. „Quallen sind eigentlich Plankton, sie können nicht aktiv schwimmen. Wind und Strömung sind dafür verantwortlich, dass sie Richtung Ufer getrieben werden.“
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