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Krankl nach Spiel in Pasching von Polizei festgenommen: „Blöde Geschichte"

Die Fußball-Ikone soll nach dem Match zwischen LASK und Rapid am Paschinger VIP-Parkplatz auf einen Polizisten losgefahren sein. Krankl sprach von einer „blöden Geschichte, die mir sehr unangenehm ist".

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Für Sky-Experte Hans Krankl hatte das LASK-Rapid-Match ein unschönes Nachspiel.
© GEPA pictures/ David Bitzan

Pasching – Hans Krankl ist am Sonntag im Anschluss an das Bundesligaspiel zwischen LASK und Rapid (2:1) vorübergehend von der Polizei festgenommen worden. Einen diesbezüglichen Bericht der Krone bestätigte die Polizei der APA. Demnach soll Krankl am VIP-Parkplatz des Paschinger Stadions mit seinem Auto auf einen Polizisten losgefahren sein. Der „Goleador" war zuvor als TV-Experte von Sky im Einsatz gewesen.

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Ich wurde wie ein Verbrecher von sechs Polizisten in einen Raum geleitet. Dort waren zwei sehr nette Kriminalbeamte, die meine Personalien aufnahmen und mir mitteilten, dass ich wieder gehen kann, aber Erhebungen weiterlaufen.
Hans Krankl, Fußball-Ikone

Laut Polizeiangaben stoppte der 69-jährige Wiener sein Fahrzeug erst, als es bereits zu einem leichten Kontakt zwischen dem Beamten und der Stoßstange des Pkw gekommen war. „Anschließend rollte er mit dem Fahrzeug auf zwei weitere Polizisten zu und stoppte auch dort erst nach einem neuerlichen Kontakt", hieß es in dem Polizeibericht.

„Jeder weiß, dass ich nie einen Polizisten gefährden würde"

Gegenüber der Krone bestätigte Krankl die Einvernahme, bestritt aber, auf einen Polizisten losgefahren zu sein. Vielmehr sei der Polizist offensichtlich „sehr nervös, angespannt und aggressiv" gewesen. „Ich wollte vom Parkplatz aus rechts abbiegen und wurde dabei von einem Polizisten gestoppt, der mir sagte, ich müsste warten, weil zuerst die Rapid-Fans mit einem Bus weggebracht werden. Die Straße war aber frei und es gab keinen Grund, mich aufzuhalten. Daraufhin verlangte der Beamte meine Fahrzeugpapiere und sagte, dass ich festgenommen sei", wurde Krankl zitiert.

„Ich wurde wie ein Verbrecher von sechs Polizisten in einen Raum geleitet. Dort waren zwei sehr nette Kriminalbeamte, die meine Personalien aufnahmen und mir mitteilten, dass ich wieder gehen kann, aber Erhebungen weiterlaufen", so Krankl weiter. „Jeder, der mich kennt, weiß, dass ich nie einen Polizisten gefährden würde. Eine blöde Geschichte, die mir sehr unangenehm ist." (APA)


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