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Die neue Kufsteiner Waffe war für Telfs der Sargnagel

Der Regionalliga-Tabellenführer glänzte bei Standards. Silz/Mötz blieb in Torlaune. Und die „launische Diva“ Imst zeigte ihre Schokoladenseite.

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Der FC Kufstein (Kapitän Daniel Wurnig, blau) musste am Montag beim 3:0-Sieg in Telfs (Alen Kovacevic) alles in die Waagschale werfen, um bestehen zu können. Die Festungsstädter bleiben Tabellenführer.
© Kristen

Von Daniel Lenninger

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Telfs – Der erste Satz von Denis Husic nach dem 3:0-Auswärtserfolg in der tt.com Regionalliga Tirol war am Montag dem Gegner gewidmet: „Telfs hat der Mannschaft und mir alles abverlangt“, atmete der Kufstein-Trainer durch. Die noch ungeschlagenen Festungsstädter (vier Siege, ein Remis) lachen auch deshalb weiter von der Tabellenspitze, weil eine neue Waffe am Montag den Unterschied machte: die Standards. Nach zwei Eckbällen avancierte der aufgerückte Innenverteidiger Stefan Hager gar zum Doppeltorschützen (60., 79.). Husic: „Letzte Saison war das noch eine Schwäche, jetzt ist es eine Stärke.“

Erster Verfolger bleibt die Torfabrik. Aufsteiger Silz/Mötz (19 Treffer) feierte einen 5:1-Kantersieg über Wörgl. Und natürlich steuerte Torjäger Ertugrul Yildirim seinen fünften Doppelpack im fünften Spiel (!) bei. Der Ex-Wacker-Profi bleibt die Lebensversicherung. „Aber alle wissen, was zu tun ist“, verteilte Silz/Mötz-Coach Helmut Kraft ein Pauschallob.

Fügen scheint nach dem zweiten Saisonsieg (4:1 über Schlusslicht Hall) angekommen zu sein. „Nach den Kaderveränderungen haben wir Zeit gebraucht“, zeigte sich Fügen-Trainer Thomas Luchner zufrieden. Und die „launische Diva“ aus Imst (O-Ton Herbert Ramsbacher) offenbarte beim 2:0-Sieg in Kundl dank Doppeltorschütze Rene Hellermann ihre Schokoladenseite, verlor aber auch Abwehrspieler Tobias Auböck, dem die Kniescheibe heraussprang. „So müssen wir immer auftreten“, forderte Ramsbacher.

Die Reichenau wünscht sich nach dem 1:1-Remis gegen die WSG Tirol Amateure (Thurnbichler rettete per Elfmeter das Remis) das Glück zurück: „Die Leistungen sind momentan besser als die Ergebnisse“, findet Reichenau-Coach Gernot Glänzer kaum konkrete Kritikpunkte.

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