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Verena Altenberger: „Im Idealfall löst Kunst Empathie aus“

Adrian Goigingers neuer Film „Märzengrund“ kommt diese Woche in die Kinos. Die TT traf den Regisseur und Schauspielerin Verena Altenberger zum Interview. Ein Gespräch über die Suche nach bedingungsloser Freiheit, positiven Egoismus und den „Jedermann“ als sehr gutes Kunstwerk.

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Schauspielerin Verena Altenberger und Regisseur Adrian Goiginger bei der „Märzengrund“-Premiere in Innsbruck. Der Film startet Freitag in den Kinos.
© Victor Malyshev

Herr Goiginger, nach Vor- und Festivalpremieren kommt „Märzengrund“ jetzt in die Kinos. Wie geht es Ihnen mit dem Film?

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Adrian Goiginger: Ich freue mich auf die Resonanz, die jetzt kommt. Dafür mache ich Filme, für die Leute, die ins Kino gehen – nicht für Kritiker oder Festival. Ich hoffe, dass der Film die Fragen aufwirft, die sich mir gestellt haben, als ich Felix Mitterers Stück gelesen habe.

„Märzengrund“ ist eine Aussteigergeschichte. Es geht um einen Mann, der sich in die Berge zurückzieht und dort seine ganz eigene Form der Freiheit lebt. Was hat Sie daran interessiert?

Goiginger: Ich finde gerade das Uneindeutige der Geschichte so spannend. Ist es richtig oder falsch, dass Elias der Gesellschaft den Rücken zukehrt? Beides stimmt. Die Entscheidung ist natürlich egoistisch. Aber für ihn ist es die einzige Möglichkeit zu überleben. Das interessiert mich, weil ich nicht weiß, wie ich reagieren würde, wenn ich in so eine Situation käme. Die Frage, die für mich hinter dem Film steht, ist, ob so etwas wie Freiheit überhaupt erreichbar ist. Der Mann, auf dem die Figur von Elias basiert, soll gesagt haben, dass selbst dann, wenn er auf dem höchsten Gipfel steht, über ihm noch Flugzeuge sind, die ihn stören.


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