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Roglic will nach erneutem Tour-Aus vierten Vuelta-Sieg

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Roglic hofft auf weiteren Vuelta-Erfolg
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Die Spanien-Radrundfahrt beginnt am Freitag zum zweiten Mal in ihrer fast 90-jährigen Geschichte in den Niederlanden. Nach dem flachen Dreitage-Gastspiel im Raum Utrecht geht es mit vielen Bergen aber klassisch weiter. Die mit zahlreichen schwierigen Anstiegen gespickte Route der Vuelta verläuft beginnend im Baskenland eine Woche im äußersten Norden, wechselt ganz in den Süden mit harten Etappen in der Sierra Nevada und endet in der Zentralregion mit dem Ziel in Madrid.

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Angeführt wird das Feld von Titelverteidiger Primoz Roglic, der nach seiner erneuten Tour-Aufgabe wegen Sturzverletzungen den vierten Sieg in Serie anpeilt. Der Slowene wird von Giro-Gewinner Jai Hindley, Simon Yates und Richard Carapaz herausgefordert. Aber auch Belgiens Jungstar Remco Evenepoel, Joao Almeida und Thymen Arensman wollen mitmischen. Einziger Österreicher im Peloton ist Gregor Mühlberger, er hat im Juli als Helfer im Movistar-Team auch schon die Tour de France bestritten. In den kommenden drei Wochen ist der 28-Jährige wieder an der Seite von Kapitän Enric Mas und Alejandro Valverde gefragt. Valverde gibt vor Heimpublikum die Abschiedsvorstellungen seiner enorm erfolgreichen, aber auch doping-belasteten Karriere.

Wie der 42-jährige Ex-Weltmeister bestreitet auch Italiens langjähriger Topmann Vincenzo Nibali seine letzte Grand-Tour. Ein weiterer Altstar, der sich die Vuelta nicht entgehen lässt, ist Chris Froome. Der frühere Tour-Seriensieger fährt aber nächstes Jahr noch weiter. Alle drei Routiniers werden auf Etappenerfolge losgehen, für den Gesamtsieg kommen sie nicht infrage.

Ob das auch bei Roglic der Fall ist, wird sich zeigen. Denn der Zeitfahr-Olympiasieger musste wie im Vorjahr Sturzverletzungen von der Tour de France auskurieren. "Logischerweise hatte er nicht die beste Vorbereitung, aber wir haben großen Respekt davor, wie er es trotzdem geschafft hat", betonte sein Sportdirektor Merijn Zeeman. Roglic kann im Jumbo-Team unter anderem auf die Unterstützung des beim Tour-Sieg von Jonas Vingegaard herausragenden Edelhelfers Sepp Kuss setzen. Viele Augen werden aber auch auf Weltmeister Julian Alaphilippe gerichtet sein, der französische Etappenjäger aus der Evenepoel-Mannschaft Quickstep gibt nach einer Verletzung sein Comeback auf der großen Bühne.

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